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»Eigentlich haben wir auch eine Punkattitüde.«
Shmaltz

5 Minuten mit ...


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Dieser Artikel ist ein Auszug aus der Printversion, das Heft kann bestellt werden unter www.irish‑shop.de.

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Aktuelles Album:


Insel ohne Namen
(All You Can Eat Music, 2017)



Cover Insel ohne Namen


Shmaltz

Klangwelten, wie sie selten zu hören sind

Der Kosmos von Shmaltz ist eine eigene Empfindungswelt, der sie selbst den Namen „Malwonia“ gegeben haben. Von dieser ausgehend tüfteln die fünf Musiker an einem Musikkosmos ohne Vergleich und wollen mit ihren Auftritten die Grenzen zwischen Bühne und Publikum vollkommen auflösen, um ein geradezu rauschhaftes Konzerterlebnis zu kreieren.

Text: Michael Freerix

Ganz unverbindlich finden sich im Jahr 2006 einige Musiker in einem Proberaum zusammen, um sich an einer Reihe von slawischen Folksongs auszuprobieren, neben die sich auch Kompositionen des Fellini-Musikers Nino Rota gesellen. Schnell bildet sich aus diesen informellen Meetings ein fester Kreis von sechs Musikern heraus, die dauerhaft zusammenarbeiten wollen. Es ist eine im Grunde kleine Besetzung, doch alle spielen verschiedene Instrumente, was einen höchst abwechslungsreichen Bandsound bewirkt. Mit „Shmaltz“ wird ein Bandname gefunden und nach zahlreichen Auftritten im kleinen Rahmen entsteht das erste Album, Welcome To Malwonia, das 2008 erscheint.
Malwonia ist die selbst erfundene Heimat von Shmaltz, ein imaginärer Raum, der die Gefühlswelt der Musiker widerspiegelt. Illustre Musikerpseudonyme sind auf dem Cover des Albums und auf ihrer Website zu finden, was von außen betrachtet nach einer klug bedachten Imagekampagne klingt. Musik und Selbstdarstellung entstehen jedoch in langwierigen Prozessen, an denen alle beteiligt sind. Hinter allem steckt eine Art Plan, „Musik anders zu machen“, wie Sänger, Bassist und Gründungsmitglied Carsten Wegener alias Cosmo W. Pepper im Gespräch klarstellt, und er ergänzt: „Ich bin durch die Neue Deutsche Welle und deren Attitüde sozialisiert, musikalisch unkonventionell zu arbeiten.“
Auf das Debütalbum folgen viele weitere Konzerte, und eine zweite Studioproduktion mit dem Titel Gran Bufet entsteht 2012. Deutlich schält sich darauf der durch und durch eigene Sound von Shmaltz heraus. Dieser ist bedingt durch die vielen verschiedenen Instrumente wie Banjo, Geige, Posaune, Percussion, Singende Säge oder Ukulele.

... mehr im Heft.