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Backkatalog   Ausgabe Nr. 2/2018   Internetartikel
 

N E U AUF DEUTSCHEN* BÜHNEN

*gilt auch für Österreich und die Schweiz

Um dem musikalischen Nachwuchs in den Bereichen Folk, Lied und Weltmusik die Möglichkeit zu geben, sich unseren Leserinnen und Lesern vorzustellen, hat die Redaktion des Folker einen Fragebogen entwickelt. Wer sich in der letzten Zeit neu formiert oder solo auf die Bühne gewagt hat, kann diesen [hier] ausfüllen und als Bewerbung an die Redaktion senden. In jeder Ausgabe wird an dieser Stelle ein ausgewählter Bogen veröffentlicht.


In diesem Heft präsentiert sich...



Schank

Was bedeutet euer Name?

„Schank“ ist ein altertümlicher Begriff für Kneipe und weist darauf hin, dass wir Tresenfolk spielen und in unseren Liedern eine Menge Wein und Bier fließt.


SchankSeit wann gibt es euch?

Tim Talent und Martell Beigang, die beiden Sänger der Band, spielen schon seit einigen Jahren zusammen. Bei einem Unplugged-Konzert entdeckten sie ihre gemeinsame Liebe zu akustischer Musik und beschlossen im Winter 2015 mit neuen Mitstreitern und unter neuem Namen, nämlich Schank, weiterzumachen. Seitdem geht es aufwärts.


Wie cha­rak­te­ri­siert ihr eure Musik?

Wir spielen wilde Folkmusik auf akustischen Instrumenten. Unsere Musik hat viel Gefühl, Leidenschaft und verbreitet Lebensfreude. Wir vergleichen unsere Konzertdramaturgie gern mit der eines guten Zechabends: Es gibt ungestüme Protestsongs wie „Geld vom Himmel“, wenn man loszieht, um etwas zu bewegen, beseelte Trinklieder wie „Ich brauch jetzt ein Bier“, wenn die Party ihrem Zenit entgegengeht, und nachdenkliche Balladen für den Nachhauseweg wie „Nostalgie“ – man könnte auch Partyfolk sagen.


Wer zählt zu euren musikalischen Vorbildern?

In Sachen Folk sind das Klassiker wie die Pogues, aber auch jüngere Bands wie Mumford & Sons. Da wir deutsche Texte schreiben, zählen auch Bands wie Element of Crime oder Blumfeld dazu. Außerdem mögen wir US-amerikanische Liedermacher wie Neil Young oder Joni Mitchell.


Welche musikalische Ausbildung habt ihr?

Martell hat Jazz und Pop an der Musikhochschule in Köln studiert, Thomas Schulmusik, die anderen beiden sind Autodidakten.


schank-band.de



Besetzung:
Besetzung: Martell Beigang (Gesang, Bass), Moritz Groß (Standschlagzeug), Thomas Schüßler (Gitarre, Akkordeon), Tim Talent (Gesang, Mandoline, Banjo)

Diskografie:
Gestatten Schank!
   (Xtreme Sound, 2016)
Cover Gestatten Schank!
Wer schreibt die Musik, wer die Texte – wie entstehen eure Songs?

Tim und Martell schreiben gemeinsam den Text und die Musik. Meistens kommt einer von beiden mit einer Idee, und ab da werfen wir sie sich die Bälle zu. Beide müssen sich erst mal der Kritik des anderen stellen, was ungemein beflügelt. Am Ende arrangieren wir die Songs alle zusammen für unsere Besetzung.


Was macht in euren Augen ein gelungenes Stück aus?

Ein gutes Lied bewegt und berührt. Dabei ist es egal, ob man tanzen oder nachdenken möchte.


Wann und wo war euer erster öffentlicher Auftritt?

Im Frühjahr 2016 beim Poetry-Slam Reim in Flammen in Köln im Club Bahnhof Ehrenfeld vor 450 begeisterten Zuschauern. Das war ein gelungener Auftakt.


Wie viel Zeit verbringt ihr mit Proben und Auftritten?

Seit es uns gibt, spielen wir jeden Monat Konzerte. Nach einem halben Jahr hatten wir unser Album eingespielt. Zwischendurch proben wir immer neue Stücke, denn die Suche geht weiter.


Wo würdet ihr gerne einmal spielen?

Wir spielen gerne an originellen und idyllischen Orten. Das kann auch gerne eine kleine Kneipe sein, Hauptsache sie atmet Geschichte und hat eine gewisse Patina – also lieber ein Weinfest statt des regulären Musikclubs. Am besten gefällt es uns dort, wo authentische Menschen sind. Wir fahren gern über Land und testen die lokalen Bier- und Weinsorten. An der Mosel würden wir gern mal spielen. Weil wir mit eigener Minianlage, manchmal sogar ausschließlich akustisch unterwegs sind, können wir überall auftreten und freuen uns auf Einladungen an malerische Spielorte. Einmal sind wir als Support der Höhner auf dem Land in der Nähe von Münster aufgetreten. Von der Bühne aus konnten wir in den Wald schauen. Das hatte etwas.


Wie sehen eure weiteren Zukunftspläne aus?

Unsere Platte ist vorletztes Jahr erschienen. Seitdem schreiben wir weiter fleißig Stücke und hätten für unseren zweiten Tonträger gerne Partner mit im Boot, die für uns etwas mehr Öffentlichkeit generieren können. Unsere Konzerte buchen wir bislang erfolgreich selbst, sodass wir uns auf weitere schöne Auftritte in diesem Jahr freuen. Aber auch da ist uns Hilfe sehr willkommen. Im Moment sind wir ganz glücklich damit, möglichst viel zu spielen.


Wo kann man euch hören?

Nach den ersten Konzerten in Köln haben wir uns schnell raus ins Umland gespielt. Dieses Jahr ziehen wir dann noch größere Kreise. In Köln spielen wir gerne im Heimathirsch in Nippes oder in zünftigen Kneipen wie dem Chlodwig Eck.


Könnt ihr empfehlenswerte Auftrittsorte für Newcomer nennen?

Den Heimathirsch in Köln können wir getrost empfehlen.