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N E U AUF DEUTSCHEN* BÜHNEN

*gilt auch für Österreich und die Schweiz

Um dem musikalischen Nachwuchs in den Bereichen Folk, Lied und Weltmusik die Möglichkeit zu geben, sich unseren Leserinnen und Lesern vorzustellen, hat die Redaktion des Folker einen Fragebogen entwickelt. Wer sich in der letzten Zeit neu formiert oder solo auf die Bühne gewagt hat, kann diesen [hier] ausfüllen und als Bewerbung an die Redaktion senden. In jeder Ausgabe wird an dieser Stelle ein ausgewählter Bogen veröffentlicht.


In diesem Heft präsentiert sich...



Lucie M. und das Tribunal des Escargots

Was bedeutet euer Name?

Lucie M. und das „Schnecken-Gericht“ haben sich zusammengefunden, um mit Bedacht und guter Musik gegen zu viel Hetze anzuschleichen.


Lucie M. und das Tribunal des EscargotsSeit wann gibt es euch?

Lucie M. und das „Schnecken-Gericht“ haben sich zusammengefunden, um mit Bedacht und guter Musik gegen zu viel Hetze anzuschleichen.


Wie cha­rak­te­ri­siert ihr eure Musik?

Lucie Mackert spielte ihre deutschsprachigen Lieder mit ihren sprachspielerischen Kapriolen zwischen tiefgehender Poesie und charmanter Leichtigkeit bisher solo als One-Woman-Band mit Gitarre und Steppschuh. Das brachte ihr Auszeichnungen wie die Hoyschrecke 2015 und den Troubadour-Förderpreis 2016 ein. Nun gibt es dieselben Songs im Großformat: mit Band in einer Live-Theater-Rock-Songwriter-Folk-Show mit Blaswerk, Banjo, E-Gitarren und Glockenspiel.


Wer zählt zu euren musikalischen Vorbildern?

Wir versuchen, so viele interessante Stile wie möglich zu vermischen, denn wir finden Mischungen immer interessanter als die Konzentration auf ein Genre. Gleichzeitig versuchen wir, etwas Neues zu kreieren. Von daher ist es schwierig von einem bestimmten Vorbild zu sprechen, es gibt einfach zu viele.


Welche musikalische Ausbildung habt ihr?

Lucie studierte 2006 bis 2010 Schauspiel an der staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Sie wuchs in einem musikalischen Haushalt auf und lernte das Gitarrenspiel autodidaktisch. Heute arbeitet sie als Singer/Songwriterin, Multiinstrumentalistin und Schauspielerin und schreibt deutschsprachige Lieder. Thomas, Gitarrist und Komponist, arbeitet an der Schnittstelle von Pop, Performance und experimenteller Musik. Er ist mit mehreren Stipendien ausgezeichnet und gründete 1999 das internationale Camp Festival for Visual Music. Uli studierte klassische Gitarre und ist seit 1984 als Eufoniumspieler und Gitarrist in verschiedenen Bands und alternativen Blaskapellen sowie als Solist zu hören. Seit 2013 hat er einen Lehrauftrag für Improvisation und Kommunikation an der Hochschule für Künste Bremen. Julian, Drummer und Bandcoach, war mit vierzehn Jahren das erste Mal auf Deutschlandtournee. Schlagzeugunterricht hatte er unter anderem bei Daniel Messina, inzwischen unterrichtet er selbst und tritt zurzeit mit seiner Band Tune Circus deutschland- und europaweit auf.


philipptaubert.de

luciemunddastribunaldesescargots.bandcamp.com

Kontakt:
luciemackert.de

Besetzung:
Besetzung: Julian Konzmann (Schlagzeug, Glockenspiel), Lucie Mackert (Gesang, Gitarre, Banjo, Ukulele), Thomas Maos (sechs- und zwölfsaitige elektrische Gitarren), Uli Sobotta (Eufonium, Trompete, Bass)

Diskografie:
Kreuzweise
   (Way Out Records, 2016)
Wer schreibt die Musik, wer die Texte – wie entstehen eure Songs?

Lucie schreibt die Lieder, dann setzt sie sich mit Thomas, unserem Gitarristen zusammen, der sich Arrangements für unsere Bandbesetzung überlegt, die ja mit Eufonium und Banjo per se schon etwas ungewöhnlich ist.


Was macht in euren Augen ein gelungenes Stück aus?

Wenn ein Liedtext sowohl berührt, also wirklich ans Herz geht, als auch zum Lachen bringt und dabei die Leichtigkeit nicht verliert. Ein gelungener Song funktioniert auch, wenn er reduziert nur mit Gesang und einem Begleitinstrument gespielt wird. Die Arrangements sollten dem dann etwas Unerwartetes und Eigenwilliges dazugeben, es gleichzeitig pushen und in einen neuen Klangraum stellen.


Wann und wo war euer erster öffentlicher Auftritt?

Als Liedermacherin ist Lucie zum ersten Mal im Februar 2014 bei einem Songslam aufgetreten, den sie gewann. Das motivierte sie, weiterzumachen. Mit der Band sind wir zum ersten Mal im Mai 2015 im Zimmertheater Tübingen aufgetreten.


Wie viel Zeit verbringt ihr mit Proben und Auftritten?

Wir proben immer sehr konzentriert ein paar Tage am Stück direkt vor den Auftritten – aber auch nur dann, da wir in ganz Deutschland verstreut leben. Konzerte spielen wir daher auch meist in kleinen Tourblöcken, da der Aufwand recht groß ist, sich zusammenzufinden. Die letzte Tour war im Februar 2017.


Wo würdet ihr gerne einmal spielen?

Auf ein paar schönen Festivals wie dem Bardentreffen in Nürnberg, dem Fringe in Recklinghausen oder dem Liederfestival Thomsdorf.


Wie sehen eure weiteren Zukunftspläne aus?

Weitere Touren 2017 und viele Konzerte organisieren, bekannter werden, Videos drehen. Spielen, spielen, spielen und bald schon das nächste Album aufnehmen.


Wo kann man euch hören?

Lucie spielt ihre Lieder oft solo auf Münchens Kleinkunstbühnen, mit der Band sind wir am häufigsten in Tübingen anzutreffen. Auch in Bremen sind wir regelmäßig zu hören.


Könnt ihr empfehlenswerte Auftrittsorte für Newcomer nennen?

„Blickpunkt Spot“ im Vereinsheim München.