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 STEVE BAKER & THE LIVEWIRES: The Great Divide
STEVE BAKER & THE LIVEWIRES
The Great Divide
(Timezone)


Erst im Jahr 2018 brachte der Mundharmonikaspieler Steve Baker sein Debütalbum heraus. Nach vielen Jahren als Sideman diverser Bluesgrößen hatte er sich bis dahin einen mehr als großartigen internationalen Ruf erspielt. Und wie schön, dass es nicht beim Debüt bleibt. Mit dreizehn Titeln, von denen zwölf selbst komponiert sind, geht es in die nächste Runde. Anders als beim Erstling steht ihm nun eine eigene Band zur Seite. Natürlich ist hier alles auf Steve Bakers Gesang und sein Harpspiel abgestimmt, aber im musikalischen Gesamtkontext wirkt es wunderbar rund, geschlossen und dennoch spannend, was zum großen Teil auch an der stilistischen Vielfalt der Stücke liegt. Diese gründen hörbar im britischen Blues der Sechziger, haben merkliche Einflüsse von Rock ’n’ Roll, Funk und (anspruchsvollem) Pop, sogar ein Reggae darf mit dem rein instrumentalen „One Drop Blues“ nicht fehlen. Feine Harplinien, ausdrucksstarker Solo- und sehr schöner Backgroundgesang (Gina Baker), eine Gitarre, die einfühlsam begleitet, aber auch kernig zupacken kann (Jan Mohr), und ein unerschütterlich groovendes oder bei Bedarf verschleppt schepperndes Fundament von Schlagzeug (Henri Jerratsch) und Bass (Jeff Walker).
Achim Hennes
 PAUL BARTSCH & BAND: Alle Fragen offen
PAUL BARTSCH & BAND
Alle Fragen offen
(Bluebird Café Berlin Records) , mit Texten u. Infos


Die achte Studioproduktion der Hallenser zeichnet sich wie gewohnt durch eindrucksvollen liedhaften Rock aus. Einige Stücke sind älteren Ursprungs, wurden aber zeitgemäß bearbeitet. Gleich drei Songs widmet Bartsch seinem „Waffengefährten“ und künstlerischen Vorbild Gerhard Gundermann: „Soldaten und Sänger, die werden nicht alt; / sie sterben im Bett, im Schlaf, im Hinterhalt.“ Man spürt, wie viel ihn mit Gundi verbindet, der viel zu früh starb. Überhaupt spielt das Thema Endlichkeit bei Bartsch mehrfach eine Rolle. „’ne Uhr mit ’m Zeiger, der sich viel zu schnell dreht“, heißt es in „Vorsehung“. Im Lied „Sicherheit“ geht es vordergründig um atomare Bedrohung, man könnte das aber sinnbildhaft durchaus auch auf die diesjährige Corona-Epidemie beziehen – Bartschs Texte wirken zeitlos und allgemeingültig. Ungewöhnlich diesmal drei Titel in bester Folktradition mit Geige und Flöte, etwa die „Ballade vom Frost“, eine wunderbare Melancholie, für die Bartschs Band um Sander Lueken plus fünf ebenso erstklassige Gastmusiker sorgen. Dass dieses Album empfehlenswert ist, steht außer Frage, auch wenn der Titel das nicht unbedingt vermuten lässt.
Reinhard “Pfeffi” Ständer

 DOTA: Mascha Kaléko
DOTA
Mascha Kaléko
(Kleingeldprinzessin Records)


Bisher eher für eigene Wortkunst bekannt, überlässt die Berliner Sängerin und Songschreiberin Dota Kehr auf dem neuen Album ihrer Band zum ersten Mal das textliche Geschehen komplett einer anderen. In den Vertonungen von Gedichten der mit Ringelnatz oder Kästner verglichenen Mascha Kaléko verbindet sich die lyrische Großstadt der Mitte des letzten Jahrhunderts mit der musikalischen von heute. Und auch wenn Kalékos Texte klassischer, metrischer daherkommen, gelingt es Kehr nahezu spielerisch, sie sich zu eigen zu machen. Mit akustisch-jazzigen Indieklängen treffen sie und ihre kongenialen Mitmusiker wunderbar den melancholisch-ironischen Ton der Vorlagen. Indem sie sich acht Kolleginnen und Kollegen für Duette ins Studio holten, vereinen Dota darüber hinaus alte und neue Protagonisten des deutschsprachigen Liedes. Und jedes Duett wirkt schlüssig, ob mit Uta Köbernick, Hannes Wader, Max Prosa, Konstantin Wecker oder Alin Coen. Mögen die Lieder kurz sein wie die Gedichte, ergänzt um drei von Bandmitglied Janis Görlich komponierte instrumentale Zwischenspiele erweisen Dota mit Mascha Kaléko einer wichtigen Dichterin einfühlsam die Ehre und unterstreichen gleichzeitig ihre Rolle als Referenz in Sachen deutschsprachige Musik.
Stefan Backes
 PETER FUNK: From Maui To Memphis
PETER FUNK
From Maui To Memphis
(Vinyl Reservat Records)


Seine Videos haben auf Youtube bis zu 200.000 Klicks. Sein Lehrbuch zur Lapsteel-Gitarre ist in den USA bei einem großen Verlag erschienen. Der Gitarrist Peter Funk ist ein gefragter Akustik- und Bluesgitarrist und tourt als Solist durch ganz Deutschland. Jetzt hat der Göttinger sein zweites Soloalbum veröffentlicht. Konzept dabei: Hawaii-Gitarre und Blues und die musikgeschichtlichen Verbindungen der Stile – Stichwort Bottleneck-Spiel. Die Hälfte der Titel interpretierte er solo auf der Gitarre. Die anderen Stücke spielte er mit musikalischen Weggefährten ein, mit dem Gitarristen Herbert Wegener und der Band Front Porch Picking, deren Mitglied er ist. Zu hören sind unter anderem der alte „Statesboro Blues“ vom amerikanischen Bluesmusiker Willie McTell und das berühmte „Paris, Texas“ von Ry Cooder. Damit die Stücke authentisch klingen, spielte Funk sie größtenteils auf historischen Instrumenten von 1926 und 1932 ein – unter anderem einer Resonatorgitarre aus Metall und einer seltenen Weissenborn-Lapsteel-Gitarre. Das i-Tüpfelchen des Albums ist das Cover, es stammt vom Züricher Illustrator Claude Kaiser.
Udo Hinz

 NATALIE GREFFEL: Para Todos
NATALIE GREFFEL
Para Todos
(Agogo Records)


Die am Jazz Institut Berlin geschulte Sängerin hat eine bunte Vielvölker-Vita vorzuweisen. Geboren in Mosambik, aufgewachsen in Dänemark, schlug ihr Herz – außer für Jazz – schon früh für den großen afrobrasilianischen Kosmos. Diese einst unter anderem durch die Mutter entfachte Liebe intensivierte sich bei der Tochter dank eines Erasmus-Aufenthalts in Rio vollends. Dessen Frucht ist quasi dieses recht ambitionierte, reife Debütalbum, das mit allerhand exzellenten Musikern aus der multikulturellen Berliner Wahlheimat entstand. Die junge Frau mit der charismatischen Stimme hat sich offenbar allerhand Soziopolitisches bei ihrem Erstling gedacht, das sich beim Hören der sechs gelungenen, vielgestaltigen Eigenkompositionen und einer Liedadaption von Chico Buarque allerdings ohne Zusatzinformationen und Portugiesischkenntnisse womöglich nicht erschließt (leider enthält die schön gestaltete CD weder Liedtexte noch irgendwelche einweisenden Liner Notes, die diese Veröffentlichung wahrlich verdient hätte). Die diversen musikstilistischen Inspirationen und Einflüsse finden sich in den von einer Samba-Jazz-Mixtur geprägten Songs nur bedingt wieder. Noch nicht, wohlgemerkt!
Katrin Wilke
 ROSA HOELGER: Birnen + Dieses verdammte Gefühl
ROSA HOELGER
Birnen + Dieses verdammte Gefühl
(Do-EP; Kick The Flame)


Sehr eigenwillig, sehr mutig. Die Stimme von Rosa Hoelger wandelt zwischen hoch und tief, zwischen Sprechen und außerordentlich melodischem Gesang. Ein bisschen theatralischer Sprechgesang, dann doch wieder Lied, dann mal nur Instrument. Das ist experimentell und unterstreicht die eigenen Gedanken, die sich die junge Frau über das Leben macht, im Kleinen und Großen, beim Obst und dem menschlichen Hin und Her. Auf Birnen hat sie alles selbst gedichtet und mit Gitarre und Klavier vertont, auch das Plattencoverbild gemalt, und Jakob Mayer hat noch eine E-Gitarre und eine Zither dazu beigetragen und alles aufgenommen. Nur das letzte Stück ist eine Adaption von Tom Waits’ „Dirt In The Ground“. Auf demselben Tonträger ist dann auch Dieses verdammte Gefühl untergebracht, welches live in der Küche des Hamburger Küchensession-Chefs Jens Pfeifer eingespielt wurde. Da gab’s Verstärkung durch die Musikerin Judith Retzlik an Glockenspiel, E-Piano und Geige, Pfeifers Küchenklavier und einem illegalen Stein. Dazu geben Wassertropfen ihren lauteren Klang, und es quakt ein anonymer Frosch. Nicht direkt zum Ausspannen, aber ein außergewöhnlich kreatives Erlebnis.
Imke Staats

 NILS KERCHER: Can You Smell The Rain
NILS KERCHER
Can You Smell The Rain
(Ancient Pulse Records) , mit engl. Texten u. Infos


Sein neues Album beschreibt Nils Kercher als Wiederbegegnung mit der Gitarre, auf der er die Songs hauptsächlich geschrieben hat. Wie schon bei früheren Produktionen spielte er im Studio die meisten Instrumente selbst ein, neben den Gitarren unter anderem Geigen, Kora und sämtliche Rhythmusinstrumente. Das Ergebnis ist diesmal jedoch ein überraschend anderes. Der Grund mag in den Texten liegen, die seine Lebenspartnerin Kira Kaipainen beigesteuert hat. In der Interpretation tritt an die Stelle des westafrikanischen ein amerikanischer Einfluss im Stil von Simon and Garfunkel. Kercher findet für seinen Sinneswandel poetische Worte, als ginge es um einen neuen Songtext: „Es ist, als würde man morgens vor dem Kleiderschrank stehen und nach den richtigen Klamotten für den Tag suchen. Man weiß einfach, was passt und was nicht passt. Das ist keine rationale Entscheidung, sondern ich höre innerlich, wie es sein muss.“ Diese innere Stimme, die er zum Klingen bringt, macht auch dieses Album klanglich zu einem wahren Hörgenuss. Mal versonnen plaudernd, sich an anderer Stelle eindringlich zum Chor aufwerfend, findet er immer wieder Stilmittel, um jedem Song den Charakter einer individuell erzählten Geschichte zu verleihen.
Christoph Schumacher
 PETER KERLIN, IAN SMITH, JENS KOMMNICK: Triangle
PETER KERLIN, IAN SMITH, JENS KOMMNICK
Triangle
(S.T.I.R. 620) , mit Texten, dt. u. engl. Infos


Dieses Album war überfällig. Schließlich hat der Goslarer Singer/Songwriter Peter Kerlin (Gesang, Oktavmandoline, Gitarre) gemeinsam mit seinem Kollegen Ian Smith (Gesang, Gitarre) aus dem nordwestirischen County Donegal mittlerweile vier Tourneen absolviert. Nun kamen die beiden Musiker dem Wunsch vieler Konzertbesucher nach, die immer wieder nach einem gemeinsamen Album mit den Stücken fragten, die die beiden Musiker auch live präsentieren. Ein Jig und je sieben Songs, bei denen jeweils der Verfasser den Leadgesang übernimmt und der andere Backing Vocals beisteuert. Apropos beisteuern: Zur Verstärkung holte sich das Duo niemand Geringeren als den Celtic-Guitar-Virtuosen Jens Kommnick, der auch Fretless Bass, Piano, Cello, Uilleann Pipes, Whistles und Keyboards beisteuert und gemeinsam mit den Studiogästen Dermot Byrne am Akkordeon und Rolf Wagels an der Bodhrán für einen herzerwärmenden Gesamtklang sorgt. Kerlins und Smiths Gänsehaut treibende Stimmen ergänzen sich auf ideale Weise, und so erklingen einige Klassiker wie Kerlins „The Shores Of Donegal“ oder „Upon Culloden’s Moor“ von Smith neu und frisch arrangiert. Exquisite Songs, von der ersten bis zur sechzigsten Minute ein Hochgenuss.
Ulrich Joosten

 ANDREAS KÜMMERT  Harlekin Dreams: Vomit Records
ANDREAS KÜMMERT Harlekin Dreams
Vomit Records


Andreas Kümmert, der Mann, der 2013 zur „Voice Of Germany“ wurde, zwei Jahre später die sichere Teilnahme am Finale des Eurovision Song Contests ausschlug, danach drei Plattenveröffentlichungen für ein großes Label verzeichnen konnte, aber mit all dem nicht glücklich war – ja, dieser Andreas Kümmert feiert mit seinem neuen Album eine Rückbesinnung, und das bedeutet: keine große Besetzung, alle Instrumente hat er selbst gespielt, von punktuellen Ausnahmen abgesehen. Komponiert wurden die Stücke ebenfalls alle von ihm selbst, und er gründete ein eigenes Plattenlabel. Aufgenommen, gemischt und produziert hat er das Material gemeinsam mit Dominik Heidinger in dessen Würzburger Tonstudio. Ja, und dann singt er mit dieser fantastischen, begnadeten Stimme, die so viel emotionale Tiefe transportieren kann. Etwas Rock, ein wenig Pop, Funk und ganz viel Soul. Nach eigener Aussage ging es Andreas Kümmert in erster Linie darum, Emotion und Authentizität zu transportieren, auch wenn das zu Lasten der Perfektion geht. Denkt man diesen Ansatz weiter, dann reift schon bald die Erkenntnis, dass wahre Schönheit nicht in der Perfektion liegt. Und von daher hat Andreas Kümmert mit seiner CD alles richtiggemacht.
Achim Hennes
 HEINZ RUDOLF KUNZE: Der Wahrheit die Ehre
HEINZ RUDOLF KUNZE
Der Wahrheit die Ehre
(Meadow Lake Music)


Gut vier Jahrzehnte steht Heinz Rudolf Kunze auf der Bühne, schreibt, textet, singt, schauspielert und bringt immer wieder ein neues Album heraus, in dem er sich mit seinen Songs zur Zeit äußert. Der Kampf um Fakten, Wahrheit und Fake News ist in den Zeiten von Internet, Blogs und Trollen heftiger entbrannt denn je. HRK macht daraus sein langes, sehr lyrisches und raffiniertes, melodisches Titelstück. Intoleranz, Fremdenhass und Rechtsradikalismus sind ihm zuwider, was er in mehreren Songs thematisiert. Aber nicht nur Statements zu aktuellen Themen finden sich, er singt Liebeslieder ohne Kitsch; philosophische Betrachtungen, Einsamkeit und Müdigkeit bekommen ebenfalls seine Aufmerksamkeit. Noch vielfältiger als seine Themen sind die musikalischen Ausdrucksformen und Stile, die er verwendet. Rock, Pop, Folk oder Klavierballade, alle vierzehn Songs sind abwechslungsreich und mitreißend. Neil Young, Genesis, Elton John, Springsteen, Stones oder Van Morrison werden als Quellen der musikalischen Inspiration genannt. Eine Klavierballade mit dem optimistischen Titel „Die Dunkelheit hat nicht das letzte Wort“ beendet eine rundherum überzeugende Scheibe.
Rainer Katlewski

 MACKEFISCH: Brot und Glitzer
MACKEFISCH
Brot und Glitzer
(Fizz Records)


Ein munteres Pärchen hat sich da mit Klavier und Gitarre zu einem Debütalbum zusammengetan – Lucie Mackert und Peter Fischer. Eine Pfälzerin und ein Münchener, die von einigen Musen geküsst wurden, singen und musizieren mit einer seltenen Leichtigkeit. Flotte Rhythmen und eingängige Melodien transportieren wortverspielte und skurrile Texte. Wenn die Welt schon vor die Hunde geht, dann tanzen sie in den Untergang. Ironie schmeckt am besten pur, verkünden sie, und schwarzhumorig grinsen sie, wenn ein Umweltaktivist vom Elektroauto überrollt wird. Tja, so etwas kann man witzig finden. Doch auch ihnen ist Peinlichkeit nicht fremd, und die ernste Pointe in einem witzigen Song erdet auch ihren scheinbaren Unsinn wieder. Schaut man sich an, wie umtriebig die beiden als Künstler sind, reich werden sie noch nicht geworden sein, versteht man die sarkastische Aufforderung, Künstler bitte nicht zu füttern, denn die leben ja vom Applaus, und ein voller Magen ist bekanntlich des Künstlers künstlerischer Tod. So geht das zwischen Albernheit und Tiefsinn hin und her. Beide bringen ihre eigenen Lieder ein, und gleichwohl man die unterschiedlichen Stile wahrnimmt, ist eine fröhliche Produktion aus einem Guss entstanden, die Beifall verdient hat und ihnen ihr Brot sichern möge.
Rainer Katlewski
 TRIXSTAR: #trixstylez
TRIXSTAR
#trixstylez
(Boomrush Productions)


Dass Frauen im Reggae/Dancehall-Business eher unterrepräsentiert waren (und teils immer noch sind), mag einem szeneeigenen Machismo geschuldet sein, der auch hierzulande seltsame Blüten generiert. So wird das von Marley empathisch gemeinte „No, Woman, No Cry“ (man beachte die Kommasetzung) von einheimischen Kiffkumpanen immer noch gerne als „Keine Frau, kein Geheule“ verballhornt. Zuviel Dope ist halt auch nix … Um sich in diesem Genre durchzusetzen, muss frau also erst mal doppelt so laut brüllen wie ihre männliche Konkurrenz. Die Deutsch-Iranerin Ima Ghafouri aka TriXstar bezeichnet sich deshalb gerne auch mal augenzwinkernd als „Dancehall Terrorist“ und lässt sich auf dem Cover ihres ersten Longplayers von einer Comicfigur in Lara-Croft-Pose darstellen. Okay, Kinderkram, denn dergleichen hat die Frau absolut nicht nötig. Sie hat eine mitreißende Stimme, schreibt kluge Texte, und ihr musikalisches Umfeld komponiert ihr einen Ohrwurm nach dem andern. 18 dieser Ohrwürmer kann man auf dem vorliegenden Debütalbum hören, das streng genommen eine Kompilation aus ihren Singles/EPs der Jahre 2011 bis 2019 ist. Nix essentiell Neues also, aber so hat man die guten Sachen endlich mal alle zusammen!
Walter Bast