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DATURA4
Blessed Is The Boogie
(Alive Naturalsound Records)


Augen zu – und schon findet man sich in den Siebzigern wieder, als Bands wie Led Zeppelin oder Black Sabbath den Blues mit bleischweren Gitarrenriffs verrockten. Auch die Twin Guitars mit Orgelbegleitung einer Band namens Wishbone Ash finden sich hier wieder, und damals wie heute gilt: „Blessed Is The Boogie“.
Achim Hennes
EIVØR
Live In Tórshavn
(Norse Music)


Die färöische Sängerin Eivør live in Tórshavn, das Publikum ist begeistert. Eivør frönt weiterhin ihrem Hang zu esoterisch angehauchtem Gesäusel und singt leider nur wenige Lieder auf Färöisch. Bei denen in englischer Sprache überrascht ihre Version von Leonard Cohens „Famous Blue Raincoat“, dem sie nicht die geringste eigene Note entlocken kann. Für Hardcorefans sicher ein Hörgenuss.
Gabriele Haefs

FIESTA POETS
Von uns bis zum Meer
(MP-Records)


Die drei Lieder und das eine Instrumentalstück dieser CD eines Trios aus Forstmehren im Westerwald sind schwer einzuordnen. Liedermacher, Ragtime, Barjazz? Von allem etwas. Kein Folk, aber handgemacht. Kein Regionalbezug, aber entspannt anzuhören mit standarddeutschem und englischem Gesang, Gitarren, Klavieren, Schlagzeug und anderem. Alle Texte im Beiheft.
Michael A. Schmiedel
ERIN K
I Need Sound
(t3 records)


Künstlerinnen wie Erin K sind spätestens seit Boy schwer modern. Luftiger Folk-Pop in kleiner musikalischer Besetzung, ein sympathisches publikumsnahes Auftreten der Sängerin, eine sanfte Stimme, gute Songs und elektronische Unterstützung ergeben ein stimmiges Auftreten. Für den Durchbruch fehlt es aber noch an Wiedererkennungswert.
Chris Elstrodt

LEFT LANE CRUISER
Shake And Bake
(Alive Naturalsound Records)


Roher, lauter, verzerrter Bluesrock – und hypnotisch eingängig dazu. Der Sänger und Gitarrist Freddy J und Pete Dio am Schlagzeug sind seit über zehn Jahren ein eingespieltes Team. Hier werden sie vom Produzenten Jason Davis an der Orgel begleitet, und wie alle Veröffentlichungen bisher wird auch diese zweifellos wieder Untergrund-Kultstatus erlangen.
Achim Hennes
PACIFICO
Bastasse Il Cielo
(Ponderosamusicrecords)


Der Mailänder Cantautore Pacifico heißt mit bürgerlichem Namen Luigi De Crescenzo. In seiner Karriere schrieb er Lieder für Gianna Nannini, Eros Ramazotti oder Andrea Bocelli. Auf seiner aktuellen CD präsentiert er sich mit sanfter Stimme und einer Italianità, die manchmal ganz schön opulent daherkommt.
Martin Steiner

SALTATIO MORTIS
Brot und Spiele – Klassik und Krawall
(Do-CD; Universal/Digipak)


Zum letzten Album Brot und Spiele kommt nun ein kräftiger Nachschlag, und zwar einerseits 18 Live-Tracks von einem Konzert in Oberhausen mit viel Krawall – sprich massiver E-Gitarre und „Wall of Sound“ – auf CD 2, andererseits 12 Klassikneueinspielungen der Titel von Brot und Spiele. Hier scheiden sich die Geister. Manche Titel gewinnen, anderen verlieren sehr deutlich durch die Streicherarrangements.
Piet Pollack
KENNY WAYNE SHEPHERD BAND
The Traveler
(Provogue/Mascot Label)


Wer auf virtuos gespielten, gitarrenlastigen Bluesrock steht („I Want You“), auf hervorragenden Gesang („Gravity“), schöne Balladen („Tailwind“), einen Schuss Southern Rock („Take It On Home“) und dazu auch den Soul nicht außer Acht lässt („Better With Time“), ja, der wird an dieser CD einfach nicht vorbeikommen.
Achim Hennes

STRAY CATS
40
(Surfdog Records)


Das erste Album seit 26 (!) Jahren, mit dem die legendäre Rock-’n’-Roll- und Rockabilly-Band ihr 40-jähriges (!) Bestehen feiert. Und sie klingen wie eh und je. Brian Setzer, Lee Rocker und Slim Jim Phantom sind der Inbegriff dieser Musik, und so frisch, unverbraucht und mitreißend sie hier spielen, das lässt die vergangenen 26 Jahre vergessen.
Achim Hennes
MARTIN TINGVALL
The Rocket
(Skip Records)


Entspannung pur bietet der schwedische Jazzpianist Martin Tingvall auf seinem dritten Silverplayer. Von Jazz aber kann keine Rede sein, Tingvall spielt mit eigener Handschrift zwischen allen Genres. Sanft perlend, unaufgeregt, zentriert, souverän und wunderbar entschleunigend, sind diese Solostücke Musik der Stunde!
Stefan Sell

UB40
For The Many
(Wienerworld)


Kinder, wie die Zeit vergeht! Die Jungspunde aus Birmingham, die 1980 ihren Arbeitslosengeldantrag Nummer 40 ausfüllten, gehören inzwischen zur Generation 60plus und präsentieren uns ihr zwanzigstes Studioalbum. Doch Rollator und Altenheim sind fern – ihr Reggae klingt frischer denn je. Well done, boys! Und viel Spaß demnächst bei der „40th Anniversary Tour“!
Walter Bast
STEPHEN WALLACK
Chapters
(Eigenverlag)


Die Tonsprache des amerikanischen Pianisten Stephen Wallack erinnert bisweilen stark an die Musik seines großen Vorbildes George Winston, dessen Album December er als Zwölfjähriger Klavierschüler Ton für Ton kopierte. Auf seinem Erstling präsentiert Wallack zehn berührende und eingängige Solostücke. Amerikanisch-neoklassizistische Filmmusik ohne Film.
Rolf Beydemüller

ZENOBIA
Zenobia
(EP; Acid Arab Records)


Einen 3-Track-Appetithappen auf das kommende Album kredenzt uns das Elektronikduo aus Haifa mit dieser EP, und irgendwie hätten Nasser Halahli und Isam Elias mit ihrem hypnotischen Arab-Pop auch prächtig in die fast einstündige „Wahlpause“ beim ESC gepasst. Aber da zog man u. a. Signora Ciccione vor. Schade.
Walter Bast