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Besetzung:
Besetzung: Sechs Mann starkes Shanty-Ensemble, a cappella oder mit Begleitung durch Akkordeon, Klavier, Gitarre, Kontrabass

Aktuelles Album:
Die Blowboys (Puls Audio, 2018)
 Cover Die Blowboys

N E U   AUF   DEUTSCHEN*  BÜHNEN

*gilt auch für Österreich und die Schweiz

Um dem musikalischen Nachwuchs in den Bereichen Folk, Lied und Weltmusik die Möglichkeit zu geben, sich unseren Leserinnen und Lesern vorzustellen, hat die Redaktion des Folker einen Fragebogen entwickelt. Wer sich in der letzten Zeit neu formiert oder solo auf die Bühne gewagt hat, kann diesen [hier] ausfüllen und als Bewerbung an die Redaktion senden. In jeder Ausgabe wird an dieser Stelle ein ausgewählter Bogen veröffentlicht.


In diesem Heft präsentiert sich...



Die Blowboys

Was bedeutet euer Name?

Unser Name leitet sich ab vom Text des bekannten Shantys „Hamborger Veermaster“, in dessen Refrain es heißt: „Blow, boys, blow for Californio!“.


Die Blowboys * Foto: Kristina SchadeSeit wann gibt es euch?

Wir haben uns im Frühjahr 2015 zusammengefunden.


Wie cha­rak­te­ri­siert ihr eure Musik?

Wir singen bekannte Seefahrtslieder und traditionelle Shantys im vierstimmigen Satz mit Instrumentalbegleitung und würden uns als maritimes Vokalensemble bezeichnen.


Wer zählt zu euren musikalischen Vorbildern?

The Voice Squad aus Irland und die englischen Fishermanʼs Friends singen traditionelle Songs und Shantys in toller Mehrstimmigkeit. Aber auch die im Altersdurchschnitt etwas niedriger verorteten Longest Johns aus Bristol sind fantastisch.


Welche musikalische Ausbildung habt ihr?

Viele von uns haben an der Hochschule für Musik und Theater Rostock Lehramt studiert und viele Jahre im Kammerchor der Hochschule gesungen.


Wer schreibt die Musik, wer die Texte – wie entstehen eure Songs?

Bei uns gibt es keinen festen Chorleiter. Jeder bringt sich nach seinen Fähigkeiten ein. Der Kern unseres Repertoires sind Eigenbearbeitungen traditioneller Shantys. Wir singen aber auch Bearbeitungen anderer Arrangeure oder den ein oder anderen Coversong wie „Blow, Boys, Blow“ von Santiano. Wir haben aber auch originäres Material im Repertoire, etwa „Över de stillen Straten“, eine Neukomposition nach dem Text „Gode Nacht“ von Theodor Storm.


Was macht in euren Augen ein gelungenes Stück aus?

Gelungen ist in unseren Augen ein Stück, wenn es im vierstimmigen Satz gut klingt, uns emotional berührt oder uns einfach Spaß macht, es zu singen. Wenn es dann auch noch beim Publikum gut ankommt, umso besser!


Wann und wo war euer erster öffentlicher Auftritt?

Unser erster „richtiger“ offizieller Auftritt war auf der Hanse Sail in Rostock 2015.


Wie viel Zeit verbringt ihr mit Proben und Auftritten?

Wir proben einmal in der Woche, verbringen aber auch viel Zeit mit organisatorischen Dingen. Dies war insbesondere im Zuge der Veröffentlichung unseres zweiten Albums und des dazugehörigen Release-Konzertes der Fall. Es ist vergangenen September erschienen und wurde ja bereits im Folker besprochen (siehe Folker 1/2019).


Wo würdet ihr gerne einmal spielen?

Die Hamburger Elbphilharmonie wäre natürlich ein genialer Ort zum Singen. Aber auch das jährliche Internationale Festival Maritim in Bremen-Vegesack wäre ein schönes Event. Leider hat es trotz Einladung bisher aus organisatorischen Gründen dort noch nicht geklappt …


Wie sehen eure weiteren Zukunftspläne aus?

Aufgrund des Weggangs mehrerer Boys haben wir uns seit der Veröffentlichung des neuen Albums erst einmal auf die Erweiterung und das Umarrangieren unseres Repertoires konzentriert. Wie jedes Ensemble dieser Art haben auch wir mit der Fluktuation von Mitgliedern zu kämpfen. Inzwischen haben wir uns wieder neu aufgestellt und beginnen, erneut auf kleineren Bühnen zu spielen.


Wo kann man euch hören?

Die nächsten Auftritte sind am 2. Oktober in 2019 Kühlungsborn und am 1. Dezember im Musenhof in Poppendorf.


Könnt ihr empfehlenswerte Auftrittsorte für Newcomer nennen?

Das Peter-Weiss-Haus in Rostock.