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Lydia Persaud * Foto: J. Mitchel Reed

SHORTstory


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Dieser Artikel ist ein Auszug aus der Printversion, das Heft kann bestellt werden unter www.irish‑shop.de.

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Aktuelles Album:


Let Me Show You
(Next Door Records/H’Art, 2019)



Cover Let Me Show You



Lydia Persaud

Elegante Wut und sanfte Frustration

Wenn man die ruhigen Songs von Lydia Persaud auf ihrem Debütalbum Let Me Show You hört, kann man kaum glauben, dass die Sängerin sich auch gerne politisch eindeutig äußert. Die Kanadierin möchte einfach nicht der Rolle entsprechen, die die Gesellschaft ihr zuteilt.

Text: Rolf Thomas

„Ich habe schon auf dem College Musik studiert und fand mich in Toronto schnell in einer Szene von Musikern, Künstlern und Komponisten wieder“, bringt Lydia Persaud ihren Werdegang auf den Punkt. „Auf der Highschool habe ich mich für Musiktheater interessiert, aber auch R&B und Folk gehört, sogar ein bisschen Punk.“
Zumindest davon hört man auf Let Me Show You nichts mehr. Ganz im Gegenteil: Der Sound des Albums ist äußerst sophisticated, und wer die Sängerin eindeutig einem Genre wie Jazz, Folk oder Soul zuordnen will, der muss zur Kenntnis nehmen, dass Lydia Persaud überall zu Hause ist. „Die Musikszene in Toronto ist wirklich sehr vielseitig“, stellt die 29-Jährige klar.
Die elf Songs auf Let Me Show You hat Persaud allesamt selbst geschrieben; bei der musikalischen Umsetzung hat sie mit dem Produzenten Robbie Grunwald zusammengearbeitet. Woher wusste sie, wie ihre Songs klingen sollen? „Ich habe mich da ganz auf Robbie verlassen, der den Songs genau die richtige musikalische Richtung verpasst hat“, sagt Persaud schulterzuckend. „Ich habe die meisten Songs ja als Folksongs auf der Ukulele geschrieben, ihm aber von Anfang an gesagt, dass ich an einer soulvollen Umsetzung interessiert bin. Er hat dann als erstes Schlagzeug und Bass hinzugefügt.“

... mehr im Heft.