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Backkatalog   Ausgabe Nr. 2/2019   Internetartikel
 


















Besetzung:
Besetzung: Evin Küçükali (Gesang), Julia Schüler (klassische Gitarre)

Album:
Katiju – Evin Küçükali & Julia Schüler (Eigenverlag, 2019)
Cover Katiju Hinter Dir!

N E U   AUF   DEUTSCHEN*  BÜHNEN

*gilt auch für Österreich und die Schweiz

Um dem musikalischen Nachwuchs in den Bereichen Folk, Lied und Weltmusik die Möglichkeit zu geben, sich unseren Leserinnen und Lesern vorzustellen, hat die Redaktion des Folker einen Fragebogen entwickelt. Wer sich in der letzten Zeit neu formiert oder solo auf die Bühne gewagt hat, kann diesen [hier] ausfüllen und als Bewerbung an die Redaktion senden. In jeder Ausgabe wird an dieser Stelle ein ausgewählter Bogen veröffentlicht.


In diesem Heft präsentiert sich...



Katiju

Was bedeutet euer Name?

Es ist ein Fantasiename.


KatijuSeit wann gibt es euch?

Seit Ende 2016.


Wie cha­rak­te­ri­siert ihr eure Musik?

Mal schmerzlich schwermütig, dann überschäumend lebendig, dabei immer leidenschaftlich und meist ein wenig mystisch. Wir interpretieren orientalische und afrobrasilianische Folklore auf unsere eigene Weise und lassen einen intimen Klang entstehen, der durch Evins warme, rauchige Stimme und Julias kunstvolles Gitarrenspiel geprägt ist. Diese ungewöhnliche Mischung aus sehnsüchtigen, fernöstlichen Melodien und beschwingten Sambarhythmen passt ganz gut zusammen, finden wir.


Wer zählt zu euren musikalischen Vorbildern?

Die brasilianische Sängerin Mônica Salmaso und ihr Gitarrist Paulo Bellinati haben uns mit ihren kreativen Arrangements afrobrasilianischer Musik und ihrer Virtuosität sehr beeindruckt. Im türkischen Raum hat uns die Sängerin Aynur Doğan sehr inspiriert. Für Julia waren vor allem ihr ehemaliger Lehrer, der Gitarrist und Komponist Carlo Domeniconi, und der Gitarrist Ricardo Moyano mit ihren Arrangements türkischer Musik ein wichtiger Einfluss.


Welche musikalische Ausbildung habt ihr?

Wir sind beide Musikstudentinnen an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden.


Wer schreibt die Musik, wer die Texte – wie entstehen eure Songs?

Meistens entdeckt einer von uns ein Lied eines anderen Musikers und dann finden wir erst mal heraus, was uns daran so begeistert. Dann starten wir beim Kern, jeder bringt seine Ideen ein, von denen welche genommen, andere verworfen werden, und am Ende entsteht so unsere Interpretation. Um das alles nicht zu vergessen – und auch aus Liebe zur Ästhetik von Notation – hält Julia die Gitarrenarrangements als geschriebene Noten fest. Eigenkompositionen sind noch im Entstehungsprozess.


Was macht in euren Augen ein gelungenes Stück aus?

Für uns ist ein gelungenes Stück eines, das den Zuhörer in den Bann zieht, das Bilder und ganze Szenen entstehen lässt. Ein gutes Stück sollte lebendig sein.


Wann und wo war euer erster öffentlicher Auftritt?

Unser erster Auftritt als Katiju war am 28. November 2016 im Café Saite in Dresden.


Wie viel Zeit verbringt ihr mit Proben und Auftritten?

Normalerweise proben wir einmal pro Woche zusammen, und sonst arbeitet jeder selbstständig an sich. Auftritte haben wir zwischen ein und drei monatlich.


Wo würdet ihr gerne einmal spielen?

Wir würden gerne einmal auf dem Rudolstadt-Festival spielen.


Wie sehen eure weiteren Zukunftspläne aus?

Nach der Veröffentlichung unseres ersten Albums und unserer Tour im Februar und März mit zwanzig Konzerten in Deutschland und Tschechien gönnen wir uns erst mal eine Pause.


Wo kann man euch hören?

Bei Konzerten, auf unserem Album oder auf unserer Website.


Könnt ihr empfehlenswerte Auftrittsorte für Newcomer nennen?

Bis jetzt hatten wir noch nicht den Auftritt, der uns berühmt gemacht hat, aber sehr gut war es im Kukulida in Dresden.