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Impression Stage des Musiques Traditionelles
MUSIKURLAUB IN FRANKREICH (22.05.2019)
Impression Stage des Musiques Traditionelles

So sieht auch für viele deutsche Folkies Traumurlaub aus: eine Woche (11. bis 17. August) im wundervollen „Fronkreisch“, genauer gesagt in Saint-Ismier (Isère), die Tricks und Tipps der Topriege französischer Folkmusiker erlernen. Kursleiter bei der 28. Stage des Musiques Traditionelles sind Isabelle Pignol (Drehleier) und ihr Bruder Norbert (Akkordeon), Julien Cartonnet (Cornemuse du Centre), Anne-Lise Foy (Gesang), Christophe Sachettini (Flöte), Stéphane Milleret (Akkordeon), Sylvain Quéré (DADGAD-Gitarre) und viele mehr. Neben Instrumentalkursen gibt es auch allgemeinere, über Homerecording etwa, traditionelle bretonische Musik oder Improvisation. Am besten gleich informieren unter www.stagemydriase.fr.

Open World Jam, Ziryab-Akademie; Foto: Raimond Stetter
NEUE OPEN-WORLD-JAM-REIHE (19.05.2019)
Open World Jam, Ziryab-Akademie; Foto: Raimond Stetter

Nach den erfolgreichen Jamsessions der Ziryab-Akademie Ende des letzten Jahres im Stuttgarter Kulturzentrum Laboratorium haben die Musiker um den künstlerischen Leiter Zaza Miminoshvili eine bisher nicht dagewesene Konzeption für die offenen Konzerte der neuen Open-World-Jam-Reihe erstellt und laden nun einmal im Monat gemeinsam mit dem Forum der Kulturen Stuttgart zur offenen Jamsession ein. Interessierte und versierte Musikerinnen und Musiker können sich ausprobieren und ihren Horizont sowie ihr musikalisches Spektrum um Rhythmen und Klänge von Musiktraditionen der ganzen Welt erweitern. Ziel ist es, weltmusikalische Traditionen in einer neuen, gemeinsamen Sprache der Musik zu vereinigen. Mit diesem Ansatz folgt die Open World Jam der Idee der Ziryab-Akademie, die 2016 auf Initiative des georgischen Gitarristen und Komponisten Zaza Miminoshvili (The Shin) entstanden und mittlerweile zu einer Plattform des interdisziplinären, künstlerischen Austausches und der (welt-)musikalischen Weiterbildung geworden ist.
www.forum-der-kulturen.de


Christin Henkel
NACHWUCHSFÖRDERUNG (17.05.2019)
Christin Henkel

Das Musikfestival Lieder auf Banz (siehe auch „Heimspiel“ der Ausgabe 3/2019) geht am 5. und 6. Juli in eine Neuauflage. Vor 8.000 Zuschauern werden die gerade von der Jury der Hanns-Seidel-Stiftung ausgewählten Gruppen und Solisten zusammen mit etablierten Künstlern auftreten. Den Förderpreis in Höhe von je 5.000 Euro erhalten Christin Henkel, Lennart Schilgen und Belle Fin. Die Urkunden verleiht die Stiftungsvorsitzende Ursula Männle am 5. und 6. Juli in Kloster Banz bei Bad Staffelstein. Alle Infos unter
www.lieder-auf-banz.de
Romain Lateltin
LE MOULIN À SEL DE SULZBACH 2019 (14.05.2019)
Romain Lateltin

In der fünften Ausgabe des von der Stadt Sulzbach in Kooperation mit dem Saarländischen Rundfunk ausgerichteten einzigen deutsch-französischen Chanson- und Liedermacherpreises stritten vier Künstlerinnen und Künstler im Finale 2019 musikalisch um die beiden gleichwertigen Hauptpreise. Romain Lateltin gewann den mit 2.000 Euro dotierten ersten Preis in der französischen Kategorie, und Garance erhielt als Preisgeld für den zweiten Platz 1.000 Euro. Florian Wagner konnte für den deutschen Hauptpreis 2.000 Euro einstreichen und Stephanie Neigel für Platz zwei 1.000 Euro. An Florian Wagner fiel auch der Publikumspreis im Wert von 500 Euro. Romain Lateltin bekam für sein speziell für den Wettbewerb geschriebenes „Salzlied“ den mit 500 Euro dotierten Sonderpreis.
www.stadt-sulzbach.de


Helmut Debus; Foto: Doris Joosten
DER LEEDERKEREL IST SIEBZIG GEWORDEN (12.05.2019)
Helmut Debus; Foto: Doris Joosten

Aufgewachsen in Brake an der Weser, singt und schreibt der plattdeutsche Liedpoet Helmut Debus seit 45 Jahren Lieder und Texte in seiner Muttersprache Niederdeutsch. Dafür hat er zahlreiche Auszeichnungen eingeheimst, darunter den Bad-Bevensen-Preis und den Kulturpreis der Oldenburgischen Landschaft. Der gelernte Buchhändler startete in den Sechzigerjahren als Schlagzeuger einer Beatband. Er entdeckte die plattdeutsche Sprache als „Herzenssprache“ und veröffentlichte 1976 seine erste LP mit plattdeutschen Liedern, Wo ik herkam. In den folgenden Jahren entwickelt sich Debus immer mehr vom dichtenden Folksänger zum singenden Dichter, gilt als Erneuerer der niederdeutschen Sprache, der er mit seiner eigensinnigen Poesie Respekt und Würde zurückgibt. Neunzehn Alben veröffentlichte Debus bislang, nunmehr gönnt er sich und seinen Fans zum runden Geburtstag sein zwanzigstes Werk, ein Album mit einigen Überraschungen (siehe Rezension in Ausgabe 3/2019). Herzlichen Glückwunsch, Helmut, und schall ween alltied Sünnschien!
www.helmutdebus.de
Joni Mitchell; Foto: David Leyes, Wikipedia
IFMA-AUSZEICHNUNGE (10.05.2019)
Joni Mitchell; Foto: David Leyes, Wikipedia

Im Rahmen der diesjährigen Folk Alliance Conference in Montreal (siehe auch „Ortstermin“ in dieser Ausgabe) wurden die renommierten Auszeichnungen der International Folk Music Alliance vergeben. Für ihr Lebenswerk wurde Joni Mitchell ausgezeichnet, der Legacy-Preis ging an Leonhard Cohen, und der Business/Academic-Award ging an die Kollegen des britischen Folkmagazins fRoots. Außerdem wurden die Besten 2018 gekürt. Lied des Jahres wurde Zoe Mulfords „The President Sang Amazing Grace“ (das von Joan Baez aufgenommen wurde), Künstler des Jahres das Songwriter-Trio I’m With Her (Sara Watkins, Sarah Jarosz und Aoife O’Donovan) und Album des Jahres Rifles & Rosary Beads von Mary Gauthier. Alle Infos:
www.folk.org


Logo Feierabendkollektiv
ES LEBE DAS LEBEN (08.05.2019)
Logo Feierabendkollektiv

Auch ein schöner Name für eine Veranstaltung. In diesem Jahr findet in Stuttgart das Singer/Songwriter-Festival Vive la Vie bereits zum siebten Mal statt, und zwar am 18. und 19. Mai. Die Veranstaltung wird (nach dem großen Erfolg der Vorjahre) verlängert und findet für ganze zwei Tage voller Liedermachermusik von nah und fern statt. An beiden Nachmittagen geht ein neues Kinderprogramm über die Bühne. Im gemütlichen Ambiente des Theaterzelts bei Eliszies Jahrmarktstheater auf dem Killesberg treffen sich leise Töne und tanzbare Folkrhythmen zu einem bunten Spektakel. Eine frühzeitige Ticketreservierung wird wegen des begrenzten Platzangebotes empfohlen.
www.feierabendkollektiv.de
Rudi Zapf & Zapf'nstreich
RUTH FÜR ROOTS 2019 (05.05.2019)
Rudi Zapf & Zapf'nstreich

Sie stehen fest, die diesjährigen Gewinner des Ruth-Weltmusikpreises. Mit dem Hauptpreis ausgezeichnet wird der Hackbrettvirtuose Rudi Zapf. Der Münchner Musiker und Komponist erhält die Auszeichnung für sein Lebenswerk und eine von ihm geprägte neue Volksmusik, die Klänge aus aller Welt integriert. Weitere Preise verleiht die Jury an das fränkische Konzertkabarett Gankino Circus (siehe auch Beitrag in Heft 3/2019), den Künstleragenten Siegfried Maeker für seine Verdienste um die Musik der Sinti und Roma (siehe auch Beitrag in Heft 3/2019) und an das Quartett The Sephardics, das jüdisch-spanische Traditionen auf jazzig-rockige Weise neu interpretiert. Der Deutsche Weltmusikpreis Ruth ist mit insgesamt 11.500 Euro dotiert. Die Verleihung und die Preisträgerkonzerte finden am 6. Juli 2019 im Rahmen des Rudolstadt-Festivals statt. Der Preis wird jährlich von MDR Kultur (federführend für weitere öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten), dem Trägerkreis Creole und dem Rudolstadt-Festival ausgelobt. Der Folker gratuliert! Alle Infos unter
www.weltmusikpreis.de


Logo Venner Folk Frühling
EIN NEUER FRÜHLING (31.04.2019)
Logo Venner Folk Frühling

Das kleine Festival mit dem großen Herzen geht weiter! Zwanzig Jahre lang war der erste Vorsitzende des Vereins Venner Folk Frühling, Dieter Wasilke, Motor und Mastermind des Folkfestivals für die ganze Familie. Im vergangenen Jahr verstarb der charismatische Macher. Gut zu wissen, dass sein Erbe gewahrt bleibt. Das Festival geht weiter! Um diese Aufgabe stemmen zu können, hat der Verein sich organisatorisch neu aufgestellt: Bis zu den planmäßigen Neuwahlen des gesamten Vereinsvorstandes im kommenden Jahr wurde der bisherige Kassenwart Rainer Mix zum ersten Vorsitzenden gewählt. Das Amt der Kassenwartin übernahm, ebenfalls zunächst für ein Jahr, Michaela Blum. Die beiden Vereinsmitglieder Heinz-Werner Hardt und Jascha Kemper wurden als Beisitzer in den Vorstand gewählt. Vom 10. bis zum 12. Mai geht nun also die 21. Auflage des Folkfrühlings über die Bühne, unter neuer, alter Regie. Man darf gespannt sein, ob und welche Neuerungen es geben wird. In diesem Jahr sind unter anderem dabei: Liederjan, Weiherer, Clúnas, die Kilkenny Band, Peter Finger, und Günter Gall präsentiert ein Konzert mit jungen, lokalen Liedermachern. Alle Infos unter
www.folkfruehling.de
Willi Resetarits; Foto: Lukas Beck
DEUTSCHER KLEINKUNSTPREIS (30.04.2019)
Willi Resetarits; Foto: Lukas Beck

Im März verlieh das Mainzer Forum-Theater Unterhaus wieder einmal den Deutschen Kleinkunstpreis. In der Sparte „Chanson/Musik/Lied“ ging er an die dem Folker-Publikum bestens bekannte Berliner Liedermacherin Dota alias Dota Kehr, die bereits 2011 den Förderpreis der Stadt Mainz erhalten hatte. „Kunstvoll verschlüsselt, aber bisweilen auch entwaffnend direkt, erschließen ihre Verse das Dasein: eine unverwechselbare Synthese von Pop, Politik und Poesie“, befanden die Juroren. Der „Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz“ ging an die „unermüdlich aktive Ikone der jüngeren österreichischen Musikgeschichte“, Willi Resetarits. Er beweise mit seinem Wirken seit fünfzig Jahren künstlerisch und politisch aufrecht Haltung. Die weiteren Preise gingen an Christian Ehring (Kabarett), Blözinger (Kleinkunst) und Lara Stoll (Förderpreis). Alle Infos unter
www.unterhaus-mainz.de


Östblocket
NORDISCHER KLANG IM OSTEN (28.04.2019)
Östblocket

Das Greifswalder Festival Nordischer Klang lädt vom 3. bis 12. Mai zum bereits 28. Mal zu kulturellen Erlebnissen mit Künstlern aus den nordeuropäischen Ländern ein. Mit rund vierzig Veranstaltungen werden Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland und Estland präsentiert. Das Schirmherrenland ist dieses Jahr die Lavainsel im Nordatlantik, Island. Schwerpunkte des Festivals sind die Sami-Sessions-Nacht oder die Global-Songs-Nacht (mit einem Trip durch die brasilianische Musik). Zum Abschluss des Nordischen Klangs spielt die zehnköpfige Band Östblocket aus Südschweden „Balkanmusik mit Leib und Seele“. Infos unter
www.nordischerklang.de
Maifolkfest
MAIFOLKFEST, DIE FÜNFTE (26.04.2019)
Maifolkfest

Eher aus einer Laune heraus entstand 2014 das Maifolk-Fest im Naturpark Hüttener Berge in der Mitte Schleswig-Holsteins. In reizvoller Lage, auf dem Bioland-Betrieb Kolonistenhof in Neu Duvenstedt, geht am 1. Mai von 10.00 bis 16.00 Uhr das Festival nun bereits zum fünften Mal über die Bühnen. Die Musiker, Gruppen, Solisten und Orchester sollten mit und ohne Anmeldung dort Auftrittsmöglichkeiten erhalten, um live und ohne Strom aufzutreten. Heuer gibt es wieder eine Tanzbühne. Der Eintritt ist frei, die Musiker spielen nur für Versorgung und Publikumsaufmerksamkeit (in vergangenen Jahren kamen bis zu 3.000 Besucher). Infos auf
www.huettenfolk.eu



Fee Badenius; Foto: Steffen Suuck
ZWISCHEN FRÜHLINGSGEFÜHLEN UND HERBSTGEDANKEN  (24.04.2019)
Fee Badenius; Foto: Steffen Suuck

In Bonn beginnt der Sommer bereits im April. Zumindest im beliebten Theater Pantheon, das bereits am 25. April mit den Monsters of Liedermaching seine Liedermachersommerreihe mit songpoetischen Hörgenüssen eingeläutet hat. Mut zum Humor gegenüber ernsten Lagen, Querdenkertum, ein Schuss Gemeinheit und musikalische Ohrenschmäuse – die an dieser Konzertreihe beteiligten Künstlerinnen und Künstler erweisen sich allesamt als starke eigenständige Typen mit ureigenen Stilen, die sich aber auch gerne zusammentun, um, so Presseinfo, „einzigartige Konzertabende zu feiern“. Zu den gebuchten Künstlern gehören Simon & Jan, Jakob Heymann & Falk, die Liederpreisträger Gerd Köster und Frank Hocker, Götz Widmann, Fee Badenius und Sebastian Krämer. Alle Infos unter
www.pantheon.de
Kristi Stassinopoulou & Stathis Kalyviotis; Foto: Judith Burrows
WORKSHOP GRIECHISCHE VOLKSLIEDER (22.04.2019)
Kristi Stassinopoulou & Stathis Kalyviotis; Foto: Judith Burrows

Wer sich für griechische Volkslieder und die dazu passenden grundlegenden Tanzschritte interessiert, sollte sich den 13. bis 20. Juli freihalten. Kristi Stassinopoulou & Stathis Kalyviotis veranstalten einen fünftägigen Workshop während des Festivals Glatt & Verkehrt im niederösterreichischen Krems in der Wachau. Die beiden Musiker nehmen ihr Publikum mit auf eine musikalisch-kulturhistorische Reise durch Griechenland. Sie stellen die ursprünglichen Lieder der Dörfer („Demotika“) in den Mittelpunkt, mit ihren Geschichten von Liebe, aber auch Armut und Zuwanderung. Details und Buchung, auch zu weiteren stattfinden Workshops unter
www.glattundverkehrt.at/de/musikwerkstatt/referentinnen.


Catriona Hawksworth; Foto: Simon Baker
GLEICHBERECHTIGUNG, TEIL 2 (18.04.2019)
Catriona Hawksworth; Foto: Simon Baker

Eine interessante wissenschaftliche Untersuchung von Catriona Hawksworth über das Thema Gleichberechtigung in der schottischen Folk- und Trad-Szene zeigt, wie notwendig solche Initiativen wie die von Keychange sind. Interessanterweise sind genauso viele Frauen wie Männer in der schottischen Folkszene aktiv, aber wenn es um den Status als professionelle Musiker geht, sind die Herren deutlich stärker vertreten. Hawksworth arbeitet in einer kurzen Zusammenfassung ihrer universitären Arbeit heraus, dass dies ein generelles Problem innerhalb der Kunstszene ist und was die Gründe dafür sind. Infos über
www.projects.handsupfortrad.scot/handsupfortrad/gender-equality-in-the-folk-and-scottish-traditional-music-scene-by-catriona-hawksworth.
Jenn Grant; Foto: Matt Dunlap
GLEICHBERECHTIGUNG, TEIL 1 (15.04.2019)
Jenn Grant; Foto: Matt Dunlap

Schauplatz Dänemark, das weltberühmte Tønder-Festival. Die Leitung gibt stolz bekannt, dass man sich der europäischen (aber nicht auf Europa beschränkten) Keychange-Kampagne angeschlossen habe. Deren Ziel ist simpel, nachvollziehbar und unterstützenswert: Bis 2022 wollen die Initiatorinnen erreichen, dass auf den Festivals eine Geschlechterbalance (50/50) hinsichtlich der verpflichteten Künstlerinnen und Künstler erreicht wird. Über 150 Festivals weltweit haben sich bereits auf dieses Ziel festgelegt. Wer ist dabei und wer (noch) nicht? Nachzuprüfen via www.keychange.eu. Für das Tønder-Festival wohl eine leichte Übung, lag doch bereits im Vorjahr der Musikerinnenanteil bei rund vierzig Prozent. In diesem Jahr tragen dazu auf jeden Fall schon mal Künstlerinnen wie Kate Rusby, Julie Fowlis, Caitlin Canty, Jenn Grant oder Leslie Stevens bei. Aber natürlich sind mit unter anderem John Prine, Finbar Furey, Skipinnish, Martin Harley oder Old Man Luedecke auch die Herren der Schöpfung ausreichend vertreten. Alle Infos auf
www.tf.dk.


Front Porch PIcking
FRONT PORCH PICKING IN NEUER BESETZUNG (11.04.2019)
Front Porch PIcking

Die Göttinger Formation ist eine der renommiertesten Acoustic-String-Bands Deutschlands. Die Musiker spielen seit über zehn Jahren deutschlandweit Western-Swing, Blues und Hawaii-Swing – oft auf teils historischen Instrumenten mit dem Sound der Dreißigerjahre, der von Resonator-, Dobro- und Lap-Steel-Gitarren geprägt ist. Der markante Gesang kommt von Peter Funk, Herausgeber zweier in den USA aufgelegter Schulen für Dobro-Gitarre und Ukulele. Mit dem Drummer Tom Dyba hat sich die Band jüngst umbesetzt. Ferner sind dabei Dirk Heimberg (Gitarren) sowie die beiden ehemaligen Lilienthal-Musiker Hans-Jörg Maucksch (Kontrabass) und Wolfgang Beisert (Ukulele und Mandoline). Neu ist auch die Website
www.frontporchpicking.de.
Ethno England 2018; Foto: Chloes Coules
NEUER TON FÜR GLOBALES VOLKSMUSIKPROGRAMM (08.04.2019)
Ethno England 2018; Foto: Chloes Coules

Die globale Non-Profit-Organisation für Jugendmusik, Jeunesses Musicales International (JMI), hat eine Neuorientierung ihres Ethnoprogramms angekündigt. 2019 startet ein dreijähriges Projekt, mit dem weltweit mehr junge Musiker erreicht und die organisatorischen Kapazitäten des Programms gestärkt werden sollen. Der Zugang zu Musikunterricht und Möglichkeiten für Jugendliche auf der ganzen Welt sind derzeit begrenzt und im Allgemeinen nur für diejenigen zugänglich, die über die wirtschaftlichen Mittel verfügen. Die neue Ausrichtung soll es jungen Menschen ermöglichen, musikalische Fähigkeiten zu entwickeln, ihr persönliches Wachstum zu fördern und sich mit ihrer eigenen und anderen Kulturen auseinanderzusetzen. Ethno ist ein Programm für Folk-, Welt- und traditionelle Musik für junge Musiker zwischen dreizehn und dreißig. Es wurde 1990 im schwedischen Falun gegründet mit dem Ziel, das globale traditionelle musikalische Erbe zu beleben und zu verbreiten. Heute ist Ethno in über zwanzig Ländern vertreten und veranstaltet jährlich eine Reihe internationaler Musikcamps, Workshops und Konzerte, die Frieden, Toleranz und Verständnis fördern. Alle weiteren Infos gibt es unter
www.jmi.net


Manfred Maurenbrecher; Foto: Kristjane Maurenbrecher
MAURENBRECHER SCHREIBT (05.04.2019)
Manfred Maurenbrecher; Foto: Kristjane Maurenbrecher

Als Liedermacher kennt man Manfred Maurenbrecher natürlich. Doch das Multitalent (mit über zwanzig Alben auf seinem musikalischen Kerbholz) ist darüber hinaus nicht nur dem Folker-Leser als Feature-Autor bekannt. Als Schriftsteller hat er bereits drei Bücher veröffentlicht. In seinem neuen Werk Grünmantel geht es zwar nicht um Musik, aber die Verlagsankündigung des im Februar erschienenen Werkes liest sich schon mal spannend: „Im uckermärkischen Dorf Grünmantel brodelt es unter der Oberfläche. Ein Wessi macht sich mit seiner Vorliebe für Naturschutz und junge Mädchen unbeliebt, ein stotternder Handwerker versucht die Schatten seiner Vergangenheit loszuwerden, ein bis über beide Ohren verliebter Nazi bringt sich in Lebensgefahr, eine Sekretärin gerät auf kriminelle Abwege, eine Aussteigerin versucht ihr heillos heruntergekommenes Haus vor dem Verfall zu retten …“ Große und kleine Schicksale münden letztlich in einen Strom sich zuspitzender Ereignisse, in dem zerschnittene Zäune und abgetrennte Hände nur Kollateralschäden einer viel tiefer liegenden Verunsicherung sind.
www.maurenbrecher.com
www.bebraverlag.de
Andrea Parodi (1955-2006)
ITALIENISCHER WELTMUSIKWETTBEWER (01.04.2019)
Andrea Parodi (1955-2006)

Der einzige italienische Weltmusikwettbewerb geht in die zwölfte Runde und gewinnt von Jahr zu Jahr an Ansehen. Die Andrea Parodi Awards im Gedenken an den sardischen Folkrocksänger Andrea Parodi werden in Cagliari, der Hauptstadt Sardiniens, verliehen und von der gleichnamigen Stiftung unter der künstlerischen Leitung von Elena Ledda organisiert. Die Ausgabe 2019 findet vom 10. bis 12. Oktober statt. Das Bewerbungsformular ist jetzt für Künstler aus aller Welt kostenlos im Internet verfügbar. Zu den Preisen für die Gewinner gehören eine Reihe von Auftrittsmöglichkeiten und die Teilnahme an einigen der wichtigsten italienischen Musikfestivals im Jahr 2020, darunter die European Jazz Expo in Sardinien, das Folkest in Friaul und das Negro Festival in Pertosa. Weitere Veranstaltungen werden noch bekanntgegeben. Darüber hinaus erhalten die Gewinner ein Stipendium in Höhe von 2.500 Euro. Den Gewinner der Critics Awards winkt die von der Andrea Parodi Foundation gesponserte Produktion eines professionellen Videoclips ihres Wettbewerbsliedes. Wer teilnehmen möchte, hat noch bis 31. Mai Zeit, seine Bewerbung einzureichen unter
www.fondazioneandreaparodi.it