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Banner Glatt & Verkehrt
GLATT & VERKEHRT JUBILIERT (11.06.2021)
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Zum 25. Mal gehen die Österreicher mit diesem renommierten Musikfestival an den Start, das seit 1997 bereits rund 600 Konzerte an den unterschiedlichsten Orten in Krems und Umgebung veranstaltet hat. Vom 9. bis 25. Juli gibt es zwei Wochen lang ein ebenso üppiges wie ambitioniertes Programm mit 17 Veranstaltungen im Schloss zu Spitz, bei den Winzern Krems und – in diesem Jahr erstmals! – im idyllischem Hof und Garten der Pfarrkirche Mautern. Die Vielfalt an aufregenden Konzertprogrammen mit zahlreichen Uraufführungen, Auftragswerken und Österreich-Debüts reicht dabei von purer traditioneller Musik bis zu zeitgenössischen und von Jazz beeinflussten Projekten. Ein geografischer Fokus ist 2021 dem Nachbarland Italien gewidmet.
Alle Details zum Programm sind online verfügbar unter www.glattundverkehrt.at. Der Folker gratuliert zum Jubiläum!

Banner 34. IKF 2022
BEWERBUNG FÜR DIE KULTURBÖRSE 2022 (08.06.2021)
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Nachdem die 33. Internationale Kulturbörse Freiburg (IKF) in diesem Jahr erstmals nicht live vor Ort, sondern als „IKF.digital“ stattgefunden hat, sind die Veranstalter:innen zuversichtlich, die nächste Ausgabe vom 23.-26.1.2022 wieder live auf der Messe Freiburg ausrichten zu können. Bereits seit 12. Mai können dazu in den Bereichen Darstellende Kunst und Musik Bewerbungen für einen Kurzauftritt eingereicht werden. Dies ist nach wie vor bis 9. Juli möglich, für den Bereich Straßentheater ist Bewerbungsschluss am 15. September. Hier geht es direkt zum Bewerbungsflyer: www.kulturboerse-freiburg.de/fileadmin/content/IKF-Relaunch/Dokumente/Aussteller/34_IKF_2022_Flyer_DE.pdf. Wir drücken die Daumen!



Der Podcast 'Ostfolk im Gespräch'
OSTFOLK IM NETZ (31.05.2021)
Der Podcast 'Ostfolk im Gespräch'

Pünktlich zum 35. Leipziger Tanzhausfest im Mai ging die völlig neu überarbeitete Website www.ostfolk.de an den Start. Das zuvor als www.folkszene-ddr.de bekannte Portal ist vor allem das Verdienst von Wolfgang Leyn, Autor des Buches Volkes Lied und Vater Staat, sowie junger Leute wie Peggy Luck. So ist auch einiges aus dem Buch nun online zu finden, darunter das Lexikon „DDR-Folkszene von A bis Z“, die Bandbiografien und die Chronik der Ereignisse. Aber die neue Seite geht noch weiter, indem sie folkfreundliche Spielorte, aktuelle Bands und Tonträger vorstellt sowie Tipps zu Ausstellungen, Buchpremieren und Folkveranstaltungen gibt, sofern sie denn bald stattfinden dürfen. Ostfolk ist auch im Gespräch mit Zeitzeugen oder hält zahlreiche Links bereit. Es zeigt sich, dass Ostdeutschland auf eine reiche Folktradition zurückblicken kann, aus der sich eine lebendige Szene der Gegenwart entwickelt hat. Und: Das alles ist auf Ostfolk.de wohltuend übersichtlich und verständlich dargestellt.

Reinhard „Pfeffi“ Ständer
www.ostfolk.de
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PDSK IM ZWEITEN QUARTAL (26.05.2021)
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Einmal pro Quartal veröffentlicht der Preis der deutschen Schallplattenkritik seine Vierteljahresbestenliste. Nun ist die zweite im Jahr 2021 erschienen. Wie immer sind auch einige interessante Neuveröffentlichungen aus dem Folker-Themenspektrum enthalten. Im Bereich „Grenzgänge“ gefiel der Jury das Werk Identigration des Bridges-Kammerorchesters, auf dem 28 Instrumentalisten aus unterschiedlichsten Kulturen mitwirken. „Ein Glücksfall fürs Publikum, dass sich die oft migrantischen Wege kreuzten,“ so die Jury. „Auf den Instrumenten der jeweiligen Heimat gespielt, fließen Volksmusiken, Funk und Frankfurter Keller-Jazz, sprechende Flötenchöre und barocke ‚Folia‘ zusammen und bilden einen Strom, der mitreißt und auffrischt.“
Weltmusikalisch erfreute die Juroren das neue Album von Urban Village, Udondolo, das stilistisch aus dem Vollen schöpfe, „mit souligen Chor- und Bläsersätzen, Indie-Songwriting oder südafrikanischem Maskandi, abwechselnd stimmungsvoll-ruhig, witzig, mitreißend.“
Traditionelle Ethnische Musik liefert die Anthologie Excavated Shellac, die mit einer Sammlung rarer Tondokumente in hundert Tracks um die Welt reist „Diese Box trägt das analoge musikalische Vermächtnis der Menschheit ins digitale Zeitalter“, befindet die Jury, „und erzählt zugleich, dank des beispiellos opulenten Beibuches, die wechselvolle Geschichte eines spannenden Kapitels der Plattenindustrie.“
Ebenfalls über eine Auszeichnung freuen darf sich Magdalena Ganter für ihr Album Neo Noir. „Dieses rundum gelungene Solo-Debüt … ist eine Reise durch sehr persönliche, nie alles preisgebende Geschichten von einer uns alle betreffenden Allgemeingültigkeit – musikalisch wunderbar ausbalanciert zwischen Klavierballade, Varietémusik im Stil der 1920er-Jahre, Jazzfeeling und dichten Streicher-Arrangements. Dazu Ganters ausdrucksstarke Stimme, tiefsinnig, mit einer feinen Portion Situationskomik.“ Im Bereich Folk und Singer/Songwriter fiel den Juroren das russische Folkrockduo Staritsa auf, das auf seinem Debüt Klyukva zwölf Songs präsentiert und „mit selbstbewusstem Gestaltungswillen aufhorchen [lässt]. Jedes dieser Lieder ist anders instrumentiert, anders im Charakter, anders im Sound. Doch strömt aus jeder Note eine tiefe Liebe zu den traditionellen Themen, Melodien, Harmonien und Rhythmen der russischen Volksmusik. Auch die Stimme Natalia Soldatkinas, die Staritsa gemeinsam mit Oleg Soldaitkin erst vor zwei Jahren gründete, klingt, als sei sie immer schon da gewesen.“
Zu guter Letzt darf sich der Blueser Jimmy Reiter über eine Auszeichnung freuen, dessen neues Werk Live aus Konzertmitschnitten besteht. „Mit dem Standbein,“ so die Jury, „steht er in der Tradition … Mit dem Spielbein aber schafft er diese unverwechselbare Reiter-Mischung aus modernem elektrischen Blues, R&B, Rhythm & Soul. Live ist, um es mit einem neudeutschen 4-Letterword zu sagen, einfach: GEIL.“
www.schallplattenkritik.de


Bob Dylan; Foto: Alberto Cabello <a href=“https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/legalcode.“>CC BY-SA 2.0 de</a>
DYLAN ZUM ACHTIZGSTEN (23.05.2021)
Bob Dylan; Foto: Alberto Cabello CC BY-SA 2.0 de

Er ist einer der einflussreichsten Künstler unserer Zeit: Bob Dylan. Am Montag, dem 24. Mai, wird der Singer/Songwriter achtzig Jahre alt. In seiner gut sechzigjährigen Karriere hat er immer wieder Erwartungshaltungen unterlaufen und seine Unabhängigkeit als Künstler konsequent verteidigt. Dabei verprellte er schon einmal Fans und Weggefährten, erfand sich ein ums andere Mal neu und veränderte die amerikanische Populärmusik mit vielen musikhistorisch wichtigen Beiträgen nachhaltig. Sein Stern geht 1963 an der Seite von Joan Baez beim Newport Folk Festival auf. Mit Songs wie „Blowin’ In The Wind“ und „The Times They Are A-Changin’“ wird er wider Willen zur Leitfigur der Protestgeneration. Er entzieht sich, in dem er 1965 zum Folkrock wechselt. Songs wie „Maggie’s Farm“ oder „Subterranean Homesick Blues“ bleiben aber Seismografen der gesellschaftlichen Verhältnisse. Später zieht er sich ins Familienleben zurück und spielt Countrymusik. In den Siebzigerjahren feiert er ein Comeback, singt mit „George Jackson“ und „Hurricane“ wieder Protestsongs, ehe er sich 1979 bis 1981 einer evangelikalen Kirche anschließt und christliche Themen seine Musik dominieren. Doch Dylan befreit sich wieder und findet zu weltlichen Sujets zurück. Künstlerisch macht er bis Ende der Neunziger eine schwere Zeit durch, ehe er mit Alben wie Time Out Of Mind und Modern Times erneut ein großes Comeback feiert. In den Nullerjahren veröffentlicht er seine Autobiografie, betätigt er sich als Radiomoderator, Schauspieler und Maler und erhält 2016 für seine Songpoesie den Literaturnobelpreis. Seine seit 1988 ununterbrochene Konzerttätigkeit wird erst 2020 durch die Pandemie gestoppt. Im selben Jahr veröffentlichte er das hochgelobte Album Rough And Rowdy Ways. Seine Kreativität ist auch mit achtzig Jahren ungebrochen: Happy Birthday, Mr. Bob Dylan!
Thomas Waldherr
www.bobdylan.com
Logo International Low Vision Song Contest
LOW VISION SONG CONTEST (19.05.2021)
Logo International Low Vision Song Contest

Eine tolle, unterstützenswerte Idee. Ein Song Contest, bei dem es wirklich um die Songs geht. Am Freitag, dem 21. Mai, präsentieren blinde und sehbehinderte Menschen aus siebzehn Ländern ihre Songs beim ersten International Low Vision Song Contest (ILSC). Bei der Onlineveranstaltung sind die unterschiedlichsten Stilrichtungen vertreten – vom polnischen Akustiksong und dem eindringlichen Sprechgesang einer Britin über belgischen Hip-Hop bis zu Folkpop aus Bulgarien und Zypern. Dabei steht die optische Präsentation im Hintergrund, die eigentlichen Stars sind die Songs. Der Wettbewerb wird vom Jugendclub des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) gemeinsam mit VIEWS International organisiert. Deutschland wird von Benjamin Michael vertreten. Der Berliner Musiker setzte sich im deutschen Vorentscheid mit dem Flamingo-Jazz-Stück „The Things (Don’t You Worry)“ über den Umgang mit Trauer gegen vierzehn weitere Beiträge durch. „Low Vision“ steht international für „Sehbehinderung“. Voraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb ist, dass Text oder Musik des Liedes von einer Person mit Seheinschränkung geschrieben wurde. Auch zu den Interpretinnen und Interpreten eines Songs muss immer mindestens ein blinder oder sehbehinderter Mensch gehören. Die Show wird auf Youtube gestreamt, der beste Song per Onlinevoting ermittelt. Live dabei sein wird die sehbehinderte nordirische Sängerin Andrea Begley, Gewinnerin von The Voice UK 2013. Startenor Andrea Bocelli hat eine Videobotschaft mit Gesang angekündigt. Livestream am Freitag, dem 21. Mai 2021, ab 19 Uhr unter www.dbsv.org/ilsc. Radioübertragung unter www.ohrfunk.de (mit Simultanübersetzung), www.ohrsicht-radio.de und www.hamburger-lokalradio.net.



Banner Waldecker Liedersommer
WALDECKER LIEDERSOMMER (18.05.2021)
Banner Waldecker Liedersommer

Jedes Jahr zur Pfingsten heißt es auf Burg Waldeck im Hunsrück eigentlich immer „Herzlich willkommen zum Liederfest“. Da dieses in diesem Jahr aufgrund der Coronasituation leider zum zweiten Mal in Folge ausfällt, haben sich die Veranstalter etwas anderes einfallen lassen. Der „Waldeck Liedersommer“ ist eine neue Open-Air-Veranstaltungsreihe der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck, bei der an drei Samstagabenden in den Sommermonaten ein vielfältiges analoges Liveprogramm geboten wird. Der musikalische Bogen führt dabei von Comedian-Songwriting, Klavierkabarett und politischem Lied über Chanson zu Pop und Folk bis hin zu mitreißenden Rhythmen osteuropäischer und lateinamerikanischer Musik. So sind am 26. Juni Lukas Linder, Bätz und das Absinto Orkestra zu Gast. Am 17. Juli geben sich Tanja Silcher, Simon & Jan und Les Bummms Boys die Ehre. Und am 7. August schließen Luna and the Fathers, Lilla Blue sowie die Monsters of Liedermaching (im Duo) den Reigen. Alle Infos unter
www.burg-waldeck.de/veranstaltungen/waldecker-liedersommer
Grafik Tønder 2022
TØNDER ABGESAGT – NAHEZU (15.05.2021)
Grafik Tønder 2022

Nein, es gibt keinen Grund zur Freude. Auch im zweiten Coronajahr ist keine Entspannung der Lage in Sicht, die es erlauben würde, zuverlässig eine Großveranstaltung wie das beliebte Musikevent im Süden Dänemarks zu planen. Das Tønder-Festival aufgeteilt in Zuschauergruppen konnten und wollten sich die Verantwortlichen unter keinen Umständen vorstellen, sagt Maria Theessink, musikalischen Leiterin und Pressesprecherin, und erläutert: „Wir haben berechnet, welche Kompromisse es kosten würde, wenn wir unsere Gäste auf dem Festivalplatz verteilen müssten, und kamen zu dem Schluss, dass wir das weder können noch möchten. Wir wünschen in Tønder keine halben Sachen. Das Gesamterlebnis würde gestört. Daher haben wir schweren Herzens das Festival abgesagt.“ Dass dennoch getreu des Festvialmottos „The Circle Unbroken“ bleibt, dafür sorgt der Plan B. Vom 17. Bis 29. August sind eine Reihe musikalischer Erlebnisse in der Schweizerhalle in Tønder angesagt. Theesink: „Das bedeutet, dass wir anstatt des Festivals, das wir kennen, eine Perlenkette von Konzerten, Workshops und anderen Aktivitäten anbieten, die die Musik, Atmosphäre und das Gemeinschaftsgefühl des Festivals in die Schweizerhalle bringen.“
www.tf.dk


Woody Guthrie Prize für Bruce Springsteen
WOODY-GUTHRIE-PREIS FÜR DEN BOSS (12.05.2021)
Woody Guthrie Prize für Bruce Springsteen

Wer hätte diesen Preis eher verdient als der „Boss“? Schon alleine für den wunderbaren Moment, als Bruce Springsteen im Januar 2009 zusammen mit Pete Seeger (und dessen Enkel Tao Rodríguez-Seeger) zur Inauguration des frisch vereidigten damaligen neuen US-Präsidenten Barack Obama „This Land Is Your Land“ sang. Nun erhält Springsteen den Woody-Guthrie-Preis 2021, der jährlich an einen Künstler verliehen wird, der Guthries Geist und Werk am besten verkörpert, indem er sich durch Musik, Film, Literatur, Tanz oder andere Kunstformen für die weniger Glücklichen einsetzt und als positive Kraft für den sozialen Wandel in Amerika wirkt. Die Verleihung findet am 13. Mai in einer virtuellen Veranstaltung nur für Mitglieder des Woody Guthrie Centers statt. „Mit über zwanzig Studioalben“, heißt es in der Begründung, „hat Springsteen seine Fähigkeit, Geschichten zu erzählen, genutzt, um Songs zu schreiben, die sich mit Menschen verbinden, die schwere Zeiten durchlebt und gute Zeiten gefeiert haben. Oft unterstützt von der E Street Band, bietet Springsteens Musik einen Soundtrack der Widerstandsfähigkeit, der Stärke, des Herzens und der Freude, trotz oder gerade wegen der Schwierigkeiten, die uns in den Weg gelegt werden. Ausgehend von seinen Erfahrungen, die er beim Aufwachsen in New Jersey gemacht hat, haben Springsteens Songs eine universelle Verbindung zu seinen Fans auf der ganzen Welt hergestellt.“ Der Folker gratuliert.
www.woodyguthriecenter.org
Cover BOB DYLAN & BLACK AMERICA
NEUES VON DEN FOLKER-MENSCHEN (11.05.2021)
Cover BOB DYLAN & BLACK AMERICA

Musikjournalist und Folker-Autor Thomas Waldherr ist nicht nur Americana-Experte und -Konzertveranstalter, er ist darüber hinaus auch ein profunder Kenner Bob Dylans. Aus Anlass des 80. Geburtstags der Songwriter-Ikone veröffentlicht Waldherr nun ein Buch über die vielfältigen Verflechtungen des Meisters mit der afroamerikanischen Gemeinschaft und ihrer Kultur. Auf 96 Seiten untersucht der hessische Musikjournalist die enge und vielfältige Wechselwirkung zu Dylans Werk. Waldherr hat sein Buch Bob Dylan & Black America ein „popkulturelles Essay“ genannt, da es ihm weniger um Grundlagenforschung geht als darum, Zusammenhänge aufzuzeigen und Fragestellungen herauszuarbeiten. „Ich möchte Denkanstöße geben, zum Nachdenken und Diskurs anregen, das ist mir wichtiger als große Apparate und lange Fußnoten“, erklärt der Autor sein Vorgehen. „Die schwarze Schriftstellerin und Bürgerrechtlerin Maya Angelou hat Bob Dylan als ‚großen afroamerikanischen Künstler‘ bezeichnet. Und als ‚großen jüdisch-amerikanischen Künstler‘, als ‚großen muslimisch-amerikanischen Künstler‘, als ‚großen asiatisch-amerikanischen Künstler‘ und als ‚großen Spanisch sprechenden Künstler‘ und hat es damit treffend formuliert: Bob Dylan ist ein großer amerikanischer Künstler, weil er in seinem Werk das gespaltene Amerika in seiner Vielfältigkeit vereinigt. Es ist mir wichtig, diese Leistung Dylans anlässlich seines 80. Geburtstages zu würdigen. Darum dieses Buch.“

Thomas Waldherr, Bob Dylan & Black America, Tredition-Verlag Hamburg, ISBN 978-3-347-25833-4. Bezugsquelle:
www.tredition.de


Pressekonferenz folkBALTICA 2021; Foto: Johanna Jannsen
FOLKBALTICA VOR PUBLIKUM (07.05.2021)
Pressekonferenz folkBALTICA 2021; Foto: Johanna Jannsen

Im vorigen Jahr fiel das folkBALTICA-Festival coronabedingt aus. In diesem Jahr gehen die Veranstalter auf Nummer sicher und lassen die siebzehnte Ausgabe vom 2. bis zum 12. September erst im Spätsommer stattfinden. Der Festivaltitel „Musik ist Leben“ ist dabei ein Zitat des dänischen Komponisten Carl Nielsen und aktueller denn je. Achtzehn Konzerte an dreizehn Spielorten in Schleswig-Holstein und Sønderjylland stehen auf dem Programm, das Vielfalt, Kontinuität und Innovation vermitteln möchte, mit musikalischem Fokus auf dänischen und deutschen Künstlerinnen und Künstlern, darunter Liedermacherin Dota und die Gruppe Mads Hansens Kapel. Die Sopranistin Dana Hoffmann trifft auf die Folk-Big-Band Habadekuk in einem eigens dafür initiierten Konzert. Für das ausgefallene Festival 2020 schrieben die Liedermacher Felix Meyer und Christian Juncker das Lied „Læg Dit Hjerte in meine Hand“, welches in diesem Jahr nun endlich seine Livepremiere feiert. Beim Konzert „Grenzenlos“ kommen etablierte und Nachwuchsmusikerinnen und -musiker von beiden Seiten der Grenze unter der Leitung von Kristine Heebøll zusammen und interpretieren Lieder der Region neu. Doch das Festival wäre nicht folkBALTICA ohne Musik der baltischen, aber auch weiterer nordischer und slawischer Länder. Das estnische Bluegrassquartett Curly Strings, das polnische Klezmertrio Kroke und der norwegische Geiger Gjermund Larsen mit seinem Trio feiern Premiere auf den folkBALTICA-Bühnen. Traditionell im modernen Rahmen findet das Eröffnungskonzert im Alsion in Sønderborg mit dem folkBALTICA Ensemble, dem Sønderjysk Pigekor und Gästen statt. Ein besonderes Highlight wird zudem das Konzert unter freiem Himmel im Garten von Schloss Gottorf in Schleswig sein. Nach mehreren Jahren des Wechsels haben die Verantwortlichen zudem mit Robbe & Berking Classics einen Dreijahresvertrag für die stimmungsvolle Werfthalle als Hauptspielstätte in Flensburg abgeschlossen. Diese spiegelt den Kern von folkBALTICA wider – die Verbindung von Tradition und Innovation.
www.folkbaltica.de
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MUSIK UND DIVERSITÄT (17.04.2021)
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In Zeiten von #MeToo und immer wahrnehmbarer werdendem Ungleichgewicht, was den Anteil und die Sichtbarkeit von Frauen an und in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens betrifft, muss sich auch die Musikbranche zunehmend diesem Thema stellen. Wie bereits eine umfassende Studie aus dem Jahr 2019 der Musikforscherin Vick Bain für Großbritannien feststellte, sind in den meisten Bereichen der Musikindustrie Frauen deutlich unterrepräsentiert. Bei ihrer Analyse des britischen Musikmarktes stellte sie unter anderem fest, dass in den meisten Genres in der Regel weniger als ein Drittel der von Plattenfirmen veröffentlichten Künstlerinnen und Künstler Frauen sind (in der Klassik sind es rund 30 Prozent, im Folk circa 24 Prozent, im Jazz nur etwa 10 Prozent und im Metalbereich sogar nur 6 Prozent). Von allen 219 untersuchten Labels mit Einzelacts und Bands ist gerade einmal ein Fünftel der Beteiligten weiblich. In anderen Teilen der Branche, bei Verlagsmitarbeitern oder -mitarbeiterinnen, in Führungspositionen et cetera, sieht es nicht wesentlich besser aus. Immerhin ist in den diversen Musikstudiengängen der Anteil mit 44 Prozent Frauen zu 56 Prozent Männern auf einem guten Weg. Alle Ergebnisse der Studie lassen sich (auf Englisch) hier nachlesen: https://bit.ly/328jvwY. Eine auch Deutschland einschließende wichtige Studie zur Diversität im Musikbusiness der Organisation Keychange startet gerade, die Ergebnisse sollen im September auf dem Reeperbahn Festival präsentiert werden:
https://bit.ly/3ddMTrL.


Jürgen Treyz; Foto: Claus Jahn
DADGAD BEI TREYZ (09.04.2021)
Jürgen Treyz; Foto: Claus Jahn

Jürgen Treyz ist einer der arriviertesten DADGAD-Gitarristen Deutschlands und spielt in der Irish-Folk-Band Cara und bei den Deutschfolkern von Deitsch. Nachdem er im März einen überaus erfolgreichen Webcast-Gitarrenkurs veranstaltete, hat er sich aufgrund der großen Nachfrage entschieden, eine ganze Reihe aufzulegen. Am 15. April geht’s los, von 19.00 bis 21.00 Uhr. Thema dieser Webinarreihe ist das „Backing“, also die Begleitung von Tunes aus der irisch-keltischen Folkmusik in der offenen DADGAD-Stimmung. Gedacht ist das Ganze für GitarristInnen, die schon auf mittlerem Niveau spielen und nun das DADGAD-Tuning für sich entdecken wollen. Pro Abend werden jeweils einige Tunes in einer bestimmten Tonart erarbeitet. Gezeigt werden sowohl ganz einfache Dinge wie die gängigsten Akkordvoicings, Griffe und Schlagpatterns, als auch mittelschwere Spieltechniken, die den DADGAD-Sound und -charme ausmachen. Zu jeder Webinarfolge gibt es reichlich Materialien für alle Teilnehmer: Griffbilder, Noten und Tabulaturen zu den Begleitungen, kleine Videos, in denen die Stücke langsam vorgespielt werden und Audioaufnahmen der Melodien, damit man die Begleitungen dazu üben kann. Alle Stücke werden aus dem Tunes-From-Home-Pool kommen, der derzeitigen wöchentlichen Onlinesession des Duos Walther & Treyz, sodass das Gelernte direkt angewendet und vertieft werden kann. Infos und Anmeldung unter
www.walthertreyz.com/index.php/de/shop-d/uebersicht
Banner Rudolstadt-Festival
RUDOLSTADT-FESTVIAL ABGESAGT (05.04.2021)
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Es ist nicht so, dass wir es nicht bereits ahnten, aber wenn es dann amtlich wird, tut’s doch weh. Spätestens seit die dritte Pandemiewelle mit steigenden Infektionszahlen und Inzidenzwerten jenseits der hundert rollt, mehrten sich Zweifel, ob das diesjährige Rudolstadt-Festival stattfinden kann. So richtig vorstellbar war diese einzigartige Großveranstaltung beeinträchtigt von Hygieneschutzmaßnahmen und begrenztem Publikum ohnehin nicht. Die FestivalorganisatorInnen zogen aufgrund der unklaren gesundheitlichen und finanziellen Risiken die einzige logische Konsequenz und sagten die Ausgabe 2021 ab. In der Presseerklärung heißt es, in den vergangenen Monaten habe man unterschiedliche Szenarien und Konzepte geprüft, um die Chance für eine Durchführung aufrechtzuerhalten. Wichtige organisatorische Entscheidungen seien, so lange es ging, verschoben worden, auch in Erwartung verbindlicher Aussagen von Bund und Ländern zu Hygienevorgaben, möglichen Öffnungsstrategien und zum rechtlichen Rahmen für kulturelle Großveranstaltungen. „Angesichts der aktuellen Lage halten die Veranstalter jedoch keines der erwogenen Konzepte für umsetzbar“, schreibt Miriam Rossius, Pressesprecherin des Festivals. „Selbst bei einer stark reduzierten Zahl an Publikum, Ensembles und Bühnen lässt sich ein Musikereignis von internationaler Ausrichtung und mit den in Rudolstadt gegebenen logistischen Strukturen nicht verlässlich planen. Bei allem Bedauern über diese Entscheidung ist das Festivalteam aber überzeugt, seiner Aufgabe und dem künstlerischen Profil am besten gerecht zu werden, wenn es sich nun auf den Sommer 2022 konzentriert. Dafür wird ein neues Programm mit aktuellen Schwerpunkten entwickelt. Das ursprünglich für 2020 geplante Line-up möchten die Veranstalter nach zwei abgesagten Festivals nicht ein weiteres Mal schieben.“ Also bedauerlicherweise erneut kein Folker-Stand in Rudolstadt, kein ausgelassenes und friedliches Miteinander der Kulturen aus aller Welt. Sehr, sehr schade ...
www.rudolstadt-festival.de.


Logo Saitensprünge 2021
SAITENSPRÜNGE ERNEUT VERSCHOBEN (30.03.2021)
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Das geplante 21. Internationale Gitarrenfestival Saitensprünge in Bad Aibling konnte im November 2020 nicht durchgeführt werden und wurde zunächst auf März 2021 verschoben. Allein, das Virus macht auch nicht vor GitarristInnen und ihrem Publikum halt, weshalb eine Durchführung auch jetzt noch nicht möglich ist. Die Veranstalter konnten mit allen KünstlerInnen Ersatztermine im November 2021 finden. Außer den Ersatzterminen plant die AIB-KUR GmbH im November weitere Konzerte innerhalb des Gitarrenfestivals. Planungen und Gespräche laufen, die weiteren Termine sollen in den nächsten Wochen bekannt gegeben werden. Der Ticketverkauf geht auf alle Fälle weiter – für alle Konzerte sind noch Karten verfügbar. Bereits gekaufte behalten ihre Gültigkeit. Weitere Infos unter
www.saitenspruenge.com
Plakat Schrammel.Klang.Festival 2021
ES SCHRAMMELT WIEDER TROTZ CORONA (27.03.2021)
Plakat Schrammel.Klang.Festival 2021

Optimistische Töne aus dem pandemiegebeutelten Österreich. Gilt es doch, im Juli 2021 die fünfzehnte Ausgabe des Schrammel.Klang.Festivals zu feiern. Ein kleines Jubiläum. Unter welchen Regeln auch immer im Sommer veranstaltet werden darf, dass in Litschau musiziert werden wird, darauf baut Festivalgründer Zeno Stanek in jedem Fall. Unter dem Motto „Weniger ist mehr“, hat er einige Erfahrungen aus dem vergangenen Corona-Sommer mitgenommen und das Festival neu strukturiert. Es findet erstmals an zwei Wochenenden statt, vom 9. bis 11. Juli und vom 16. bis 18. Juli 2021. Die Besucherinnen und Besucher erleben an jedem der Wochenenden das gewohnte Schrammel.Klang-Programm mit den vielfältigen Matineen, dem Schrammel.Pfad rund um den Herrensee und den stimmungsvollen Abendkonzerten im Herrenseetheater. Die Anzahl der aufgelegten Karten wird pro Tag auf weniger als die Hälfte reduziert. Die einzelnen Abendkonzerte werden verlängert und am Schrammel.Pfad werden wie bisher neun Bühnen bespielt. Mit deutlich weniger Dichte bei den einzelnen Schauplätzen ist zu rechnen. Details zum Programm unter
www.schrammelklang.at


Logo Klangvokal Musikfestival Dortmund
VOKALMUSIKFESTIVAL IN DORTMUND (24.03.2021)
Logo Klangvokal Musikfestival Dortmund

Und es gibt sie doch noch, die optimistischen Veranstalter. So schaut etwa das Klangvokal Musikfestival Dortmund positiv gestimmt in die Zukunft. Am 30. Mai plant man den Festivalstart in ein ganzes Jahr voller erlesener Konzerte der Vokalmusik vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Charismatische Gesangsstars aus aller Welt feiern die Kraft und Stärke der menschlichen Stimme bei insgesamt 25 Veranstaltungen, davon vierzehn im Festivalzeitraum vom 30. Mai bis 3. Oktober 2021 und elf in der Saison von Oktober 2021 bis April 2022 – so wollen es zumindest die Organisatoren. Neben von 2020 auf 2021 verschobenen Veranstaltungen stehen viele neue Konzertpreziosen auf dem Programm. Sie sind zunächst für Spielstätten konzipiert, die eine stark reduzierte Platzkapazität und effiziente Hygienekonzepte aufweisen. Leitthema und Fokus sollen die Gefühlswelten und die Psyche des Menschen sein, die es zu schützen und zu stärken gilt. Auch aus dem Folkerversum nehmen Künstlerinnen und Künstler teil. So setzen die mehrfache Grammy-Preisträgerin Angélique Kidjo (erstmals in Deutschland mit Sinfonieorchester), Lisa Simone, die Band Masaa und Awa Ly (siehe auch hier) sowie in der zweiten Jahreshälfte der „Singer of Tales“ Damir Imamović (siehe auch hier), Viviane de Farias und Arianna Savall starke Akzente. Christina Pluhar und ihr Ensemble L’Arpeggiata gastieren im Rahmen von Klangvokal im Konzerthaus Dortmund. Zudem sind die Veranstalter zuversichtlich, im Juni das Fest der Chöre erstmals im Westfalenpark Dortmund feiern zu können und mit Det Norske Solistkor einen der besten Chöre Skandinaviens im Konzerthaus zu begrüßen. Der Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und im Internet ist gestartet. Infos zu Programm, Tickets, Vergünstigungen und Abonnements finden sich unter
www.klangvokal.de
Logos Folk Baltika und Folk Frühling
VOM FRÜHLING IN DEN SPÄTSOMMER (21.03.2021)
Logos Folk Baltika und Folk Frühling

Nicht alle Maifestivals bauen auf eine Wiederaufnahme erst im kommenden Jahr. Manche bleiben optimistisch und verlegen ihre diesjährigen Ausgaben vom Frühjahr in den September – Altweibersommer statt Muttertag. So etwa der Venner Folk Frühling, dessen Team hofft, die Veranstaltung am Wochenende vom 18. und 19.9.2021 abhalten zu können. Dann auch mit dem Finale und der Preisverleihung der zweiten Ausgabe des Dieter-Wasilke-Folk-Förderpreises.
Auch die Kolleginnen und Kollegen aus Flensburg und Süddänemark von folkBALTICA setzen auf das Prinzip Hoffnung und planen für den Zeitraum vom 2. bis 12.9.2021. Trotz der Pandemie kann das Festival weiter auf die Unterstützung von Förderern, Sponsoren und Spendern setzen. Der Fokus des Programms soll auf beiden Seiten der deutsch-dänischen Grenze liegen – für den 3. Mai sind Details angekündigt. Alle Infos finden sich unter www.folkfruehling.de sowie unter www.folkbaltica.de.



Logo WDR 3
WIEDER EIGENER SENDEPLATZ FÜR WELTMUSIK (18.03.2021)
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Alle, die in Nordrhein-Westfalen gern Song, Folk und Globales im guten alten Radio hören, können sich freuen. Seit dem 10. März räumt WDR 3 diesen Genres wieder einen eigenen Platz ein. Jeden Montag und Mittwoch von 23.00 bis 24.00 Uhr laufen in der Sendung Jazz & World aktuelle Veröffentlichungen und Hinweise zu regionalen und internationalen Ereignissen aus dem Bereich, der jahrelang bei WDR 3 unter dem Begriff „Musikkulturen“ geführt wurde. Nach einer Reform startet die Sendung wochentags nach wie vor täglich um 22.00 Uhr mit Jazz, legt in der zweiten Stunde aber jeweils seinen Schwerpunkt auf eine andere Musikrichtung. Dass „World Music“ an zwei Tagen der Woche jeweils eine eigene Stunde bekommt, ist als positive Entwicklung zu betrachten, nachdem ihr Anteil bei WDR 3 zuletzt verschwindend gering war und nie gewiss – ohne Blick auf die Website –, wann oder ob überhaupt zwischen vielen Jazztiteln etwas aus dem Bereich „World“ zu hören sein würde. Wer die Livesendung verpasst, kann sie nach Ausstrahlung noch sieben Tage unter www.wdr3.de in der Rubrik „Jazz & World“ nachhören (Direktlink: https://bit.ly/3syUruf). Viele Klicks und Resonanz zur Musik zählen als Bestärkung, dass diese Musikrichtung beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk unbedingt weiter Bestand haben sollte.

Banner Tage der Kommune
ES IST WIEDER MÄRZ GEWORDEN (16.03.2021)
Banner Tage der Kommune

Und es ist ein ganz besonderer März. Historisch und musikalisch. Historisch, da sich der kurze Frühling der Pariser Kommune zum 150. Mal jährt, und musikalisch sowie theatralisch und wissenschaftlich, weil der Bremer Liedermacher Michael Zachcial (Die Grenzgänger) ein „so noch nie dagewesenes Chanson-Geschichten-Spektakel“ organisiert. Pandemiebedingt zwar „nur“ online, allerdings mit der geballten kreativen Kraft einer Vielzahl von Musikerinnen und Musikern sowie KollegInnen aus Musik, Theater und Wissenschaft in Zusammenarbeit mit dem IG-Metall-Bildungszentrum Sprockhövel. In dem kurzen Frühling der Pariser Kommune vom 18. März bis 28. Mai 1871 ging es „zum ersten Mal um die Dinge, um die heute in aller Welt gerungen wird“: In der damaligen Zwei-Millionen-Metropole Paris, mit Weltausstellung und prunkvollen Opernhäusern, wählte die hungernde Pariser Bevölkerung mitten im Krieg einen „Rat der Kommunarden“ und begann mit dem Aufbau einer antikapitalistischen, solidarischen und basisdemokratischen Gesellschaft. Die vereinten preußischen und kaiserlich-französischen Heere waren nötig, um den „Aufstand“ niederzuschlagen. Um dem zu gedenken, wird es ab dem 18. März 2021 täglich eines von insgesamt 72 Videos zu sehen geben, mit einem Lied, einem Porträt oder einer Geschichte zu den Ereignissen in jenem Frühjahr vor 150 Jahren. Im Mai erscheint dann das Doppelalbum Die Lieder der Commune, das ab sofort über die Website www.tage-der-kommune.de vorbestellt werden kann. Die ganze Aktion finanziert sich über den CD-Verkauf und Spenden.
Zachcial hat es dabei geschafft, eine illustre Riege von Mitwirkenden zu gewinnen. Die Musik kommt unter anderem von den Grenzgängern, Daniel Kahn, Manfred Maurenbrecher, der Microphone Mafia, Andrea Pancur & Anja Günther, Jakob Heymann & Cynthia Nickschas, Klaus dem Geiger, Dominik Plangger, Suli Puschban, den Schmetterlingen, Jens-Paul Wollenberg & Co., Johanna Zeul, Bernd Köhler & Blandine Bonjour, Mannijo, den Sons of Gastarbeita, dem 1. Bremer Ukulelen-Orchester, Günter Gall, Andrea Türk. Wissenschaftlich begleitet wird das Spektakel von Antje Schrupp (Politikwissenschaftlerin und Journalistin), Klaus Gietinger (Filmemacher und Sozialwissenschaftler), Jutta Ditfurth (Sozialwissenschaftlerin und Autorin), Florian Grams (Historiker), Bini Adamczak (Autorin), Michael Fischer (Historiker und Direktor des Zentrums für Populäre Kultur und Musik Freiburg), Christopher Wimmer (Journalist) und dem Geschichtsschwerpunkt der IG Metall Hattingen. Aus der Sparte Theater sind unter anderem die Neue Bühne Beverstedt, Julia Raab und Rainer C. Herzmann mit von der Partie. Alle weiteren Infos finden sich auf der Website.
www.tage-der-kommune.de