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Rolf Schubert
SCHUBERT MACHT DEN LADEN DICHT (11.12.2018)
Rolf Schubert

Sage und schreibe fünfzig Jahre lang war Rolf Schubert, der schon als Schüler seine ersten Konzerte organisierte, eine wichtige Anlaufstelle für Musiker wie Bud Freeman, Barney Kessel, Wild Bill Davis, Sammy Price, Blind John Davis, The Holmes Brothers, Odetta, Louisiana Red, Little Willie Littlefield und viele andere. 1971 gründete er sein Concert Büro, organisierte Reisen für Musikliebhaber in die USA, vermittelte Tausende Konzerte und führte Hunderte von Tourneen durch. Zum Jahresende 2018 schließt das Concert Büro und Schubert erfüllt sich den langjährigen Traum, als Rentner in einem kleinen Dorf in Andalusien zu leben. Wer gelegentlich von ihm hören möchte, sende eine kurze Nachricht an r.schubert@netcologne.de.

Penguin Eggs Ausgabe Nr. 79, Herbst 2018
ZWANZIG JAHRE WUNDERBARE PINGUIN-EIER (07.12.2018)
Penguin Eggs Ausgabe Nr. 79, Herbst 2018

Es ist zugegebenermaßen ein etwas seltsamer Name für eine Folkzeitschrift, aber das Magazin Penguin Eggs ist mittlerweile das einzige gedruckte Fachblatt in Nordamerika. Es war der schottische Einwanderer Roddy Campbell, den ein Album des Engländers Nic Jones so beeindruckte, dass er einer kanadischen Zeitschrift diesen Namen gab. Und nicht nur das, Campbell ist es zu verdanken, dass Penguin Eggs kontinuierlich weiterentwickelt wurde und sich heutzutage sehr deutlich auf die kanadische Szene konzentriert, ohne die Musik südlich der Grenze zu ignorieren. Da sagen wir unter den immer weniger werdenden Printkollegen doch glatt: Congratulations, Roddy! Fantastic job!
www.penguineggs.ab.ca


Heiwa
FRIEDEN FÜR DIE KINDER DIESER WELT (04.12.2018)
Heiwa

So lautet der Siegertitel des dritten und alle drei Jahre stattfindenden Deutschen Friedenssong-Wettbewerbs der DFG-VK Bonn-Rhein/Sieg. Geschrieben und beim Preisträgerkonzert in der Bonner Harmonie interpretiert wurde er von den vier sehr jungen Damen der Gruppe Heiwa (japanisch für „Frieden“). An dem Abend flossen unzählige Freudentränen. Und weil ihre Musiklehrerin Kristina Jakobs mit dem Lied „Zwei Wölfe“ den zweiten Platz belegte, war der Wettbewerb nicht nur ein voller Erfolg für die rührigen Veranstalter, sondern auch für die Musikschule Sonneberg im südlichen Thüringen. Alle eingereichten Songs können auf der Website der Veranstalter abgehört werden, man muss nur ein wenig recherchieren.
www.friedensmusik.de
Emma Langford; Foto: Ger O’Donnell
SCHOTTENFEST IN WIEN (30.11.2018)
Emma Langford; Foto: Ger O’Donnell

Die Schotten waren in Wiens Geschichte omnipräsent. Es gibt das Schottenstift, das Schottenkloster, die Schottengasse oder das Schottentor. Genau diesem Hauch von Historie und Tradition möchte der Vienna Songwriting Circle mit seinem noch recht jungen Festival vom 30. November bis 2. Dezember nachspüren, das die Beziehung zwischen Kulturen und Glauben, Künstlern und Handwerkern, Musikern, Poeten und Liedermachern, die allesamt in Wien ihre Heimat gefunden habe, erkunden will. Wie die gälischen und irischen Mönche es in ihrem Wirken bereits intendierten, so soll auch dieses Festival als eine Plattform für Integration, Kreativität und gemeinsames Lernen dienen. Mit Konzerten und historischen Präsentationen im 1. Bezirk – und darüber hinaus – feiert das Schottenfest die reichhaltigen geschichtlichen Beziehungen zwischen dem Wienerischen und dem Gälischen sowie die lange währende Tradition und Verbindung zwischen Irland, Schottland und Österreich. Das Line-up für dieses Jahr setzt sich unter anderem zusammen aus Mundy, David Keenan, Emma Langford, Ray Heffernan, Stuart Neville, Antonia Ní Norica und Danaí Kelleher. Weitere Infos sind auf der Festival-Website schottenfest.com zu finden.
schottenfest.com


Yonder
ZWANZIG JAHRE YONDER (27.11.2018)
Yonder

Zwei Jahrzehnte sind eine lange Zeit für eine Band. Die Folkband Yonder aus Hamburg hat es geschafft und feiert das Ereignis angemessen mit einem Jubiläumskonzert am 1. Dezember in der Motte in Hamburg-Ottensen sowie mit der Veröffentlichung eines neuen Albums. Yonder bedeutet zu Deutsch „da drüben“ und steht für das, was es jenseits von Grenzen alles zu entdecken gibt. In akustischer Besetzung mit Geige, Akkordeon, Gitarre, Kontrabass und Percussion verschmilzt die Band Musikstile, die zwischen Dublin und Belgrad, Paris und Sofia, Odessa und Kiel ihre Quellen haben. Der Folker gratuliert!
www.yonder-online.de
John Doyle; Foto: Keith Wright
AND THE BELLS ARE RINGING OUT (23.11.2018)
John Doyle; Foto: Keith Wright

Es soll ja nun mal Leute geben, die auf traditionelle Weihnachtsfeiern keinen Wert legen. In Esslingen gibt es am Freitag, dem 23. November, im Rahmen der Celtic Nights die Möglichkeit, am 23. Guinness Irish Christmas Festival teilzunehmen. Mit dem All-Star-Ensemble New Road treten klingende Namen der irischen Szene rund um den Uilleann Piper Leonard Barry und die Sängerin Cathy Jordan auf. Die große Sensation ist die Verpflichtung des legendären Gitarristen, Sängers, Produzenten und Arrangeurs John Doyle, eines der wichtigsten Gitarristen der irischen Szene, der mit seinem kongenialen Partner auftritt, dem Uilleann-Pipes-Guru und Flöten-Maestro Mike McGoldrick. Eröffnet wird das Festival von der irisch-stämmigen Sängerin und Gitarristin Lorraine Jordan. Die zweite Celtic Night am Samstag, dem 24. November, bestreiten schließlich Bachelor’s Walk und die Schotten von Mànran.
www.dieselstrasse.de


Daria Zawialow; Foto: Katarzyna Mieszawska
TRANSVOCALE ZUM FÜNFZEHNTEN (20.11.2018)
Daria Zawialow; Foto: Katarzyna Mieszawska

Zum inzwischen fünfzehnten Mal färbt die Transvocale den sonst so grauen November bunt. Mit dem Besten, was die aktuelle Szene der Weltmusik und des Chansons zu bieten hat, laden die Veranstalter ins Kleist-Forum in Frankfurt/Oder und das Kulturhaus SMOK im benachbarten, auf polnischer Seite gelegenen Słubice ein, die sich in Schmelztiegel der Kulturen verwandeln. Das internationale Festival beginnt am Donnerstag, dem 22. November, in Frankfurt mit Konzerten von polnischen und deutschen Künstler*innen – unter anderem Daria Zawiałow und Mellow Mark. Der Freitag steht dann ganz im Zeichen des einhundertsten Jahrestages der Unabhängigkeit Polens. Am letzten Tag ist Musik aus Griechenland, Schweden, Syrien, der Ukraine, den USA, Frankreich, Deutschland und Polen zu hören, unter anderem von den Creole-Preisträgern Aeham Ahmad & Edgar Knecht.
transvocale.eu
Donauwellenreiter; Foto: Apollonia Bitzan
DREISSIGSTES KUPFERLE (17.11.2018)
Donauwellenreiter; Foto: Apollonia Bitzan

Ein besonderes Jubiläum findet am 17. November statt, denn in diesem Jahr vergibt die Zehntscheuer in Ravensburg zum dreißigsten Mal das Ravensburger Kupferle als oberschwäbischen Kulturpreis für besonders herausragende Auftritte in der zurückliegenden Spielzeit. Die erste ausgezeichnete Band sind die Donauwellenreiter aus Wien. Wie gelinge es, so die Jury, „eine zugleich sinnliche und intellektuell stimulierende Klangästhetik zwischen E- und U-Musik zu entwerfen?“ Die zweite ausgezeichnete Band, Pam Pam Ida aus dem Altmühltal, veröffentlichte erst im Sommer 2017 ihre Debütalbum Optimist und beeindruckt seither, so die Jury, „durch absolut eigenständige Folksongkunst. Witz und Selbstironie sind in den Liedtexten, gesungen im Heimatdialekt, nie fern.“
www.zehntscheuer-ravensburg.de


Declan O'Rourke; Foto: Will Hung
NEUE FOLK AWARDS (13.11.2018)
Declan O'Rourke; Foto: Will Hung

Das Vereinigte Königreich hat seine BBC 2 Radio Folk Awards, Schottland seine Scots Trad Music Awards. Nun haben auch die Iren und ihr nationaler Rundfunksender RTÉ Radio 1 ihre eigenen Folk Awards eingeführt. Die erste Verleihung fand am 25. Oktober an Dublins berühmtem Spielort Vicar Street  statt.  Unter den Gewinnern waren der Singer/Songwriter Declan O’Rourke in der Kategorie „Best Original Folk Track“, Radie Peat als „Best Folk Singer“ sowie ihre Band Lankum, die dieses Jahr in Rudolstadt zu hören war, als „Best Folk Group“. Emma Langford, die 2017 mit dem Irish Folk Festival durch Deutschland tourte, erhielt die Auszeichnung als „Best Emerging Folk Artist“. Zum „Best Folk Instrumentalist“ wurde Fiddler Martin Hayes von The Gloaming gekürt. Das beste Folkalbum des Jahres hatte das Publikum bereits über die Website gewählt: Gewinner hier waren We Banjo 3 mit Haven (siehe auch folker.de/rezis/rezensionen_vergangen.php?ausgabe=201806®ion=eu#eu08). Aufnahme in die neu geschaffene Hall of Fame fanden der 2007 verstorbene Volksliedsammler Tom Munnelly sowie der häufig von ihm aufgenommene einflussreiche Traveller-Sänger John Reilly.  Mit dem ersten Lifetime Achievement Award ausgezeichnet wurde mit Andy Irvine zudem einer der einflussreichsten irischen Folkmusiker der vergangenen Jahrzehnte. Alle Gewinner und Infos unter
www.rte.ie/folkawards
Logo Italiana-Festival
ITALIANA-FESTIVAL IN KÖLN (09.11.2018)
Logo Italiana-Festival

Zum siebten Mal startet in Köln die Italiana-Kulturbrücke am Rhein. Das Festival findet vom 2. bis 22. November in verschiedenen Vierteln wie der Kölner Südstadt, in Ehrenfeld und Lindenthal statt. Es ist ein italienisches Musik- und Kulturfestival mit Jazz, Weltmusik, Liedermachern, Theater und Kunstinstallation jenseits von Pasta und Amore. Die Veranstaltung will dem Publikum nicht nur bedeutende italienische Künstler, die sich jenseits der gängigen Klischees bewegen, sondern auch internationale Musiker präsentieren. Sie werden gemeinsam mit deutschen und italienischen Talenten aus den Bereichen Jazz, Weltmusik und Songwriting auftreten, die hauptsächlich in Köln, NRW und Deutschland zu Hause sind.
www.festival-all-italiana.de


Logo Preis der deutschen Schallplattenkritik
JAHRESPREISE DER DEUTSCHEN SCHALLPLATTENKRITIK (05.11.2018)
Logo Preis der deutschen Schallplattenkritik

Vor Kurzem erreichte uns die Bekanntgabe der Gewinner der Jahrespreise des Preises der deutschen Schallplattenkritik, die auch wieder an Künstler aus dem Folker-Dunstkreis gingen. So ist etwa die albanische Formation Saz'iso mit ihrem bei Glitterbeat Records erschienenen Album At Least Wave Your Handkerchief At Me dabei, die wir in Heft 3/2018 vorstellten. Weiterhin wurde das beim österreichischen Label col legno (siehe Folker 6/2017) beheimatete Ensemble Franui für seine Jubiläumsedition Ständchen der Dinge bedacht. Und sehr gefreut haben sich auch die Schotten von Runrig über den Preis sozusagen für ihr „Lebenswerk“ in Form ihrer bei RCA/Sony erschienenen 6-CD-Werkschau Rarities, die Thema des „Plattenprojekts“ der vergangenen Ausgabe war. Alle Preise und Details finden sich unter
www.schallplattenkritik.de/jahrespreise
Axel Zwingenberger mit Blues-Louis; Foto: Sabine Bischof
BLUES-LOUIS FÜR BOOGIE-LEGENDE (02.11.2018)
Axel Zwingenberger mit Blues-Louis; Foto: Sabine Bischof

Eröffnet wurde das unter dem Motto „Handmade“ stehende 38. Lahnsteiner Bluesfestival von dem amerikanischen Ausnahmegitarristen Kirk Fletcher, der schon mit vielen echten Größen der Bluesgeschichte gestourt hat. Sein leichthändiges, weniger auf Saitenzauberei (kann er auch!) als auf emotionalen Ausdruck zielendes Spiel begeisterte die Zuhörer. Standing Ovations schon beim ersten Set! Mit Axel Zwingenberger bekam anschließend eine lebende Legende des Boogie-Woogie-Pianos den diesjährigen Festivalpreis Blues-Louis überreicht. Seine Zusammenarbeit mit namhaften Künstlern aus dem Who’s who nicht nur der Bluesmusik ist auf vielen seiner seit 1977 erschienenen 32 Alben zu hören. John Cleary, seit über vierzig Jahren in New Orleans lebender Engländer, überzeugte mit „souligem Gesang der Spitzenklasse, einem Piano in allen Blautönen und scharfen Gitarrenlicks“ (Martin Gutjahr-Jung im Programmheft). So was führt dann zu Anfragen von zum Beispiel Eric Clapton, Bonnie Raitt, Taj Mahal oder Eric Burdon … Den grandiosen Abschluss mit Blues, Funk, Soul und Gospel bildeten Stina Stenerud & her Soul Replacement aus Norwegen. Sängerin Stenerud, mit einer Stimme von Orkanstärke bis zur leichten, sehr gefühlvollen Brise, riss das Publikum erneut aus den Sitzen. Letztlich wieder mal nichts für Blues-Puristen, aber dafür sind die Veranstalter ja glücklicherweise bekannt.



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M&R ZURÜCK (31.10.2018)
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Na, das sind doch mal gute Nachrichten, die uns kurz vor Drucklegung erreichen und die wir nicht vorenthalten wollen. Gut nämlich, dass es noch Solidarität gibt und die sogar Wirkung zeigt: Die Zeitschriften-Kollegen von Melodie & Rhythmus, die zu Beginn des Jahres (siehe auch „Szene“ in Folker 2/2018) das vorläufige Ende ihres „Magazins für Gegenkultur“ verkünden mussten, gehen nach einer von vielen Künstler*innen und Akteuren der Szene unterstützten Kampagne ab 14. Dezember 2018 wieder mit einer Printausgabe an den Start! Wir gratulieren zur erfolgreichen Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs und wünschen einen langen Atem.
melodieundrhythmus.com
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PROFOLK-VORSTAND GEWÄHLT (29.10.2018)
Logo Profolk

Bei der letzten Mitgliederversammlung des Verbands Profolk im vorigen September in Schwerin wurde für die kommenden zwei Jahre ein neuer Vorstand gewählt. Die nun amtierende Besetzung lautet: Maik Wolter – 1.Vorsitzender; Christian Pliefke – 2. Vorsitzender; Christian Lange – Schatzmeister; Frank Reglin, Jens Bötger und Ralf Gehler – Beisitzer. Die neue Verbandsspitze freut sich auf die Weiterführung angefangener Projekte, auf gute Zusammenarbeit mit Playern des Genres und bedankt sich bei seinen vielen engagierten Mitgliedern. Alle Kontaktdaten zum Vorstand und zur Geschäftsstelle finden sich auf
www.profolk.de


Willy Sahel; Foto: Dieter Düvelmeyer
AND THE WINNERS ARE … (26.10.2018)
Willy Sahel; Foto: Dieter Düvelmeyer

Bei der erstmalig ausgetragenen Creole Global in der Berliner Werkstatt der Kulturen wurden Anfang September drei Preisträger gekürt. Insgesamt 93 Musiker*innen der internationalen Global-Beat-Szene von Bayern bis Paris wetteiferten vor vollem Haus um die Trophäen. Jeweils über ein Preisgeld von 3.000 Euro freuten sich das süddeutsche Weltmusiktrio Gruberich, das Lao Xao Trio aus Dresden mit Weisen aus Vietnam in neuem Gewand sowie die in Berlin ansässige Band des Singer/Songwriters Willy Sahel aus dem Tschad. Wir gratulieren!

The Brother Brothers; Foto: Erika Kapin Photography
BLAUES GRAS UNTERWEGS (23.10.2018)
The Brother Brothers; Foto: Erika Kapin Photography

Ein weiteres zehnjähriges Jubiläum! Der legendäre Banjo-Bus hat wieder einige dieser Fellinstrumente an Bord, dazu Mandolinen, Geigen, Gitarren und Kontrabässe. Und natürlich die dazugehörenden Virtuosen. Auf Jubiläumstour ab 22. November bis 15. Dezember gehen die Brother Brothers, Bill & The Belles und Jeff Scroggins & Colorado (alle Tourtermine hier: https://folker.de/service/termine.php). Das Motto der diesjährigen Ausgabe des Bluegrass Jamboree lautet "Looking Back to the Future". Die Künstler schöpfen die Inspiration für ihr kreatives Schaffen aus den ursprünglichen Wurzeln von Bluegrass, Folk und akustischem Old-Time-Country und schaffen daraus spannende Musik für die Zukunft.
www.bluegrassjamboree.de


The Fourth Moon
FOLKNACHT IN ETTLINGEN (20.10.2018)
The Fourth Moon

Die Ettlinger Folknacht mit Folkmusik verschiedener europäischer Länder findet mittlerweile zum zehnten Mal statt, und zwar am Samstag, dem 10. November 2018, ab 19 Uhr in der Ettlinger Stadthalle. Zum Jubiläum sind ganz besondere Gäste geladen: das schwedisch-deutsche Trio Larsson Mayr, Bagad Kiz Avel aus Straßburg, Mohsen Amini aus Glasgow mit seiner fulminanten Band The Fourth Moon und Hotel Palindrone, die schon einmal die Stadthalle mit ihrer Spielfreude tanzbarer Musik zum Brodeln gebracht haben. Infos unter
www.ettlingen.de
Andy Irvine
GEMEINSAM FOLK (17.10.2018)
Andy Irvine

Der Folkclub Würzburg und der Arbeitskreis Kultur Zell am Main präsentieren ab sofort gemeinsam Folkmusikkonzerte im Kulturkeller Zell. Auf dem Programm des Folkclubs stehen üblicherweise Konzerte, Tanzveranstaltungen und viele weitere Aktionen rund um Folk verschiedenster Stilrichtungen aus aller Welt. Nach dem großen Zuspruch bei einem ausverkauften Konzert mit Zoë Conway und John McIntyre hatte man sich auf die Suche nach einem geeigneten Veranstaltungsort gemacht, um zukünftig öfter Veranstaltungen dieser Größenordnung anbieten zu können. So war man bald auf den Kulturkeller Zell am Main und die Arbeit des Arbeitskreises Kultur Zell am Main aufmerksam geworden, der ebenfalls immer wieder Folkveranstaltungen präsentierte. Da auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter des AK Kultur viel Energie und Engagement für die Kulturarbeit aufbringen, kam man schnell auf die Idee, sowohl die Arbeit als auch die Risiken einer größeren jährlichen Folkveranstaltung zu teilen und gleichzeitig neue Besucher und Folkmusikfreunde zu gewinnen. In einer Zeit schwindender Zuschauerzahlen ist es besonders wichtig, mit- und nicht gegeneinander zu arbeiten, finden die Vorstände und Sprecher der beiden Organisationen. Die erste gemeinsame Veranstaltung, ein Konzert von Andy Irvine, findet am 9. November 2018 im Kulturkeller Zell statt.
www.wuefolk.de


Basco feat. Jullie Hjetland; Foto: Kristoffer Juel Poulsen
KÖLN VIBRIERT DÄNISCH (15.10.2018)
Basco feat. Jullie Hjetland; Foto: Kristoffer Juel Poulsen

Am 7. November 2018 steht der Konzertsaal des Kölner Stadtgartens ganz im Zeichen des Hohen Nordens. Danish Vibes – New Music from the North, das beliebte Minifestival mit angegliedertem Branchentreff – und seit Jahren in Hamburg zu Gast – schlägt seine Zelte erstmalig auch am Rhein auf. Wer hier nordisch kühle Zurückhaltung erwartet, dürfte bitter enttäuscht werden. Gleich vier außergewöhnliche Formationen repräsentieren die enorme Bandbreite zwischen Jazz, World Music und Pop made in Denmark. "Neue Musik aus dem Norden", so der Untertitel der Veranstaltung, ist ein Versprechen und garantiert einen spannungsgeladenen Abend über Genregrenzen hinweg.
www.danishvibes.com
Logo Film-Fest Osnabrück
MUSIKFILME IN OSNABRÜCK (13.10.2018)
Logo Film-Fest Osnabrück

Zum 33. Mal findet in diesem Jahr vom 17. bis 21. Oktober das Unabhängige Film-Fest Osnabrück statt. Das Augenmerk der Auswahlkommissionen gilt dabei Filmländern, die sonst in den deutschen Kinos kaum zum Zuge kommen. Einen Schwerpunkt bilden traditionell Musikfilme – von Punk bis Oper, vom eindringlichen Musikerporträt bis zum Konzertmitschnitt. Interessant für Folker-Freund*innen sind dabei in diesem Jahr die Filme Wo bist du, João Gilberto?, eine Recherche auf den Spuren des Bossa-Nova-Begründers (siehe auch Rezension in einer der nächsten Ausgaben der Folker-Filmkolumne „Cinesounds“), sowie Gurrumul, die bewegende Filmbiografie des letztjährig verstorbenen Aborigine-Musikers Geoffrey Gurrumul Yunupingu, der mit der Weltmusikformation Yothu Yindi und später als Solist Weltruhm erlangte.
www.filmfest-osnabrueck.de