Folker-Logo Probeabo & Abo     Mediadaten/Anzeigen


Suche
    Intern     Über uns


Kontakt/Impressum/Datenschutz

       
 

Aktuelle Meldungen

Folker-Szenemeldungen als RSS-Feed abonnieren RSS-Feed






Logo Rudolstadt-Festival
TICKETVERKAUF 2019 OFFIZIELL ERÖFFNET (18.01.2019)
Logo Rudolstadt-Festival

Alle Jahre wieder. Am 12. Dezember 2018 eröffnete das Rudolstadt-Festival, Deutschland größtes Festival für Roots, Folk und Weltmusik den Vorverkauf. Die nächste Ausgabe findet vom 4. bis 7. Juli 2019 statt. Der Länderschwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Iran, für den so viele Bewerbungen wie für noch kein anderes Fokusland in der fast dreißigjährigen Festivalgeschichte eingingen. Rund neunzig iranische Künstlerinnen und Künstler schickten ihre Musik ein. Die Bewerbungen kamen etwa zu gleichen Teilen aus dem Iran selbst und aus der Diaspora. Das Festival lädt im Sommer 2019 rund zehn Ensembles ein, die für die reiche persische Tradition und die aktuelle Musikszene stehen. Ebenfalls im Dezember erschien die 2018er-Ausgabe des beliebten Rudolstadt-Samplers mit einem atmosphärisch dichten Streifzug durch den Konzertreigen des Vorjahres auf zwei CDs und einer DVD. Alle Infos auf
rudolstadt-festival.de
Die Herzensblecher
ANTISTADL 2019 (13.01.2019)
Die Herzensblecher

Das Albtraumpaar der volkstümlichen Unterhaltung, Marihuanne & Kiffael, lädt wieder ein zu seinem schrägen Antistadl-Festival mit dem Motto „Volxmusik ist Rock ’n’ Roll!“, mit lauter Bands, die sich auf progressive Art und Weise mit Musik aus Franken und anderen Ländern auseinandersetzen. Darunter die Herzensblecher, die Großstadtboazn aus München und Bülbül Manush, die Lokalmatadoren aus Erlangen. Die Kapellen Rohrfrei und Boxgalopp spielen als Hausbands wilde Frankenvolxmusik mit x und blasen den Staub von der Musikmottenkiste. Beim Antistadl-Festival zucken am 18. Januar 2019 die Beine und johlen die Kehlen!
antistadl.de


Tom Kannmacher
IRISCHE JUBELSESSION (10.01.2019)
Tom Kannmacher

Kaum zu glauben, aber die Bonner Irish Music Session im Fiddlers Irish Pub wird zwanzig Jahre alt – und das wird mit einer großen Sause gefeiert. Am 12. Januar beginnen die Feierlichkeiten um 18.00 Uhr mit einem Konzert. Dabei werden Musiker und Bands der Sessiongeschichte Bonns auftreten, darunter unter anderem die „Sessionväter“ Tom Kannmacher und Diarmuid Johnson, Sabrina Palm, Stefan Decker und Sebastian Landwehr von Crosswind, Büscher Fischer Froitzheim und viele andere. Im Anschluss gibt es Sessions auf drei Ebenen, zu denen Musiker aus ganz Deutschland erwartet werden.
thefiddlersbonn.com
Dàimh
MG ALBA SCOTS TRAD MUSIC AWARDS 2018 (08.01.2019)
Dàimh

Die Veranstaltung in Perth bewies zum wiederholten Mal die Spürnase des Folker. Iona Fyfe gewann als Sängerin des Jahres (Artikel in dieser Ausgabe) und Dàimh wurden zur Band des Jahres gekürt (Artikel in Heft 4/2018). Hinzu kommen noch Rezensionen zum Beispiel der aktuellen Alben von Talisk, die das mit 25.000 schottischen Pfund dotierte Belhaven Bursary for Innovation in Scottish Music gewannen, oder Duncan Chisholms, dessen letzte Veröffentlichung Sandwood zum Album des Jahres gewählt wurde und der zudem den Titel Komponist des Jahres einsackte. Dass nicht alles goldig ist im Lande nördlich des Hadrianswalls ist, zeigte eine emotionale Debatte in einem sogenannten sozialen Medium, wo sich die Teilnehmer bitter darüber beschwerten, dass man spätestens ab der zweiten Hälfte der BBC-Übertragung kaum noch etwas von den Reden verstanden hätte, weil sich ein angeheiterter Teil des Publikums plus Musiker so laut und respektlos unterhalten hätte. Jaja, das Wasser des Lebens ist eben auch das Wasser des Laberns! Die komplette Liste der Gewinner befindet sich unter
projects.handsupfortrad.scot/scotstradmusicawards.


Logo Bordun e. V.
ES HUMMELT ZUM 75. MAL (05.01.2019)
Logo Bordun e. V.

Die Hummelkurse unter dem Dach des Bordun e. V. veranstalten vom 15. bis 17. März den 75. Kurs für Drehleier, Dudelsack, Akkordeon und Nyckelharpa mit Instrumental- und Ensemblekursen. 75 Wochenendkurse in 33 Jahren sind ist eine stolze Leistung für einen Verein, in dem ausschließlich ehrenamtlich gearbeitet wird, bei dem in kleinen Gruppen zweimal im Jahr bis zu 130 Teilnehmern das Instrument und das Musikmachen mit Sachverstand und Freude vermittelt wird. Da das schöne Haus in Naurod starke Preiserhöhungen umgesetzt hat, wird es – so viel sei verraten – zukünftig ein Kursangebot auch an anderer Stelle mit einem erweiterten Team, neuen Referenten und auch preisgünstiger geben. Wir gratulieren der Hummel und wünschen ein gutes Händchen für die kommenden Veränderungen.
bordun.de
hummelkurse.de
Maria Kalaniemi
EHRUNG FÜR KALANIEMI (02.01.2019)
Maria Kalaniemi

Die finnische Akkordeonistin Maria Kalaniemi ist vom National Council for Music des Arts Promotion Centre Finland mit dem State Prize for Music geehrt worden. Das Komitee begründet seine Entscheidung damit, dass sie ihren eigenen, unverwechselbaren Stil auf dem Akkordeon gefunden habe. Ihre Art zu spielen sei einfühlsam und kraftvoll zu gleich und trage entscheidend zur erstarkenden Rolle des Akkordeons in der Folkmusik bei. Zuvor wurde sie bereits als erste finnische Folkmusikerin in die Royal Swedish Academy of Music aufgenommen.
mariakalaniemi.com


Gerd Schinkel
HAMBACHER FORST DOCH IM FOLKER (29.12.2018)
Gerd Schinkel

Er hält sich zur Kölner Dialektszene auf Abstand, sucht stattdessen die Nähe zu politischen Protesten, wie beispielsweise zu den Unterstützern der Klima- und Heimatschützer und den Waldbesetzern im rheinischen Braunkohlegebiet. Sein Name ist Gerd Schinkel, und er hat in den letzten rund vierzig Jahren eine beeindruckende Bilanz als politischer Songschreiber vorzuweisen, beginnend mit dem „Katastropheneinsatzplan“, einem „Hit“ der Anti-AKW-Bewegung. Im letzten Jahr hat sich Schinkel intensiv mit dem RWE-Kahlschlag in Hambacher Forst auseinandergesetzt, er hat singend Waldführungen, Dorfspaziergänge oder Protestaktionen vor den Entscheidungszentren der Mitverursacher des Klimawandels begleitet – und das Geschehen natürlich mit Liedern begleitet. Das kann dank der heutigen Technik problemlos nachgehört werden. Eine Playlist mit mehr als sechzig dieser Lieder ist auf seinem Youtube-Kanal mit dem Untertitel „Braunkohle-Widerstandslieder“ zu finden.
youtube.com/user/gerdschinkel
Tim &qout;Doc Fritz&qout; Liebert; Foto: Henryk Schmidt
HOYSCHRECKE NR. 22 (25.12.2018)
Tim &qout;Doc Fritz&qout; Liebert; Foto: Henryk Schmidt

Das traditionelle Liederfest fand Ende November 2018 in der Kulturfabrik Hoyerswerda statt. Aus 31 Bewerbungen wurden 7 für den Wettbewerb ausgewählt, hinzu kamen 2 von der offenen Bühne, auf der erfreulich viele junge Musiker zu sehen waren. Zu den jüngeren zählte auch Tilman Lucke. Der Berliner Schwabe mit korrektem Scheitel und Schlips unterhielt gekonnt am Piano mit Kabarettistischem im Stil Kreislers wie „Bald ist wieder Klimagipfel“. Dafür gewann er den Publikumspreis „Goldene Hoyschrecke“ und wurde von der Jury auf Platz zwei gewertet. Bissig-ironisch zeigte sich auch Johanna Moll aus Erlangen am Akkordeon. Dafür gab es den Jurypreis und Platz zwei vom Publikum. Doc Fritz aus Jena (Dritter Publikum) an der Thüringer Waldzither überzeugte mit berührenden Folkliedern. Musikalisch stark und politisch aufrüttelnd präsentierten sich der Schweizer George Leitenberger und seine internationale Band. Auch Friederike Teichert (Dritte Jury) und Bastian Wadenpohl müssen als positive Überraschungen erwähnt werden. Michael Zachcial gestaltete einen Workshop und ein Konzert mit den Grenzgängern. Hohes Niveau, breites musikalisches Spektrum und ausverkaufter Saal – ein erfolgreicher Jahrgang.
hoyschrecke.de


Logo Arhoolie Records
HARRY OSTERS FELDAUFNAHMEN DIGITALISIERT (20.12.2018)
Logo Arhoolie Records

Zwischen 1956 und 1963 nahm Dr. Harry Oster, Professor für Englisch an der LSU Baton Rouge, auf den Straßen von Louisiana Feldaufnahmen traditioneller Musik auf – Blues, Cajun-Tanzmusik, afroamerikanische Geigenmelodien und vieles mehr. Einige der Louisiana-Aufnahmen wurden auf Osters Independent-Label Folklyric Records veröffentlicht und später von Arhoolie Records neu aufgelegt. Die große Mehrheit der Aufnahmen blieb jedoch unbenannt, unidentifiziert und weitgehend unbekannt. Dank eines Zuschusses des Grammy-Museums konnte Arhoolie die Grammy-nominierte Audiorestauratorin Jessica Thompson dafür gewinnen, diesen lange verlorenen Schatz zu heben und zu digitalisieren.
www.arhoolie.org/digitize-harry-oster-collection
Logo Steirisches Volksliedwerk
VOLKSLIEDWERK VERAPPT (17.12.2018)
Logo Steirisches Volksliedwerk

Musikalische Volkskultur lebendig machen, dem sieht sich das Steirische Volksliedwerk seit dem Jahr 1905 verpflichtet, nun auch höchst fortschrittlich mit der Volksliedwerk-App fürs Smartphone – „mobil und hautnah“, wie der Werbetext verspricht. Die App zeigt Veranstaltungen und Kurse mit Infos und Navigation zu Sänger- und Musikantenstammtischen, Sing-, Jodel- und Musizierkursen und vieles mehr. Man kann das Lied des Monats mitsingen, das mit Text und Begleitmusik hinterlegt ist. Eine Funktion hilft, beim Anstimmen den passenden Grundton zu finden. Es gibt ein Video des Monats, Neuigkeiten, eine Foto- und Videogalerie sowie eine Musiklandkarte mit traditionellen Instrumentenbauern, Sänger- und Musikantenstammtischen. Eine Push-Nachricht-Funktion informiert zeitnah über Ereignisse.
www.steirisches-volksliedwerk.at


Mamadou Diabaté
WER SPIELT DENN DA IN FREIBURG? (14.12.2018)
Mamadou Diabaté

Die alljährliche und nunmehr 31. Internationale Kulturbörse Freiburg vom 20. bis 23. Januar 2019 wirft bereits ihre willkommenen Schatten voraus. Die Jurys haben ihre Arbeit getan und aus den unzähligen Bewerbungen erneut ein proppenvolles, abwechslungsreiches Musikprogramm erstellt. Aus der Folker-Ecke sind unter anderem zu hören: Cathrin Pfeifers Trezoulé, Die Feuersteins, Las Migas, Les Poules à Colin, Mamadou Diabaté & Percussion Mania, Opas Diandl oder Uusikuu. Und für die prestigeträchtige Auszeichnung mit der Freiburger Leiter wurden nominiert: Alma, Socks in the Frying Pan, Frollein Smilla und Ayça Miraç. Alle Infos über
www.fwtm.freiburg.de.
Rolf Schubert
SCHUBERT MACHT DEN LADEN DICHT (11.12.2018)
Rolf Schubert

Sage und schreibe fünfzig Jahre lang war Rolf Schubert, der schon als Schüler seine ersten Konzerte organisierte, eine wichtige Anlaufstelle für Musiker wie Bud Freeman, Barney Kessel, Wild Bill Davis, Sammy Price, Blind John Davis, The Holmes Brothers, Odetta, Louisiana Red, Little Willie Littlefield und viele andere. 1971 gründete er sein Concert Büro, organisierte Reisen für Musikliebhaber in die USA, vermittelte Tausende Konzerte und führte Hunderte von Tourneen durch. Zum Jahresende 2018 schließt das Concert Büro und Schubert erfüllt sich den langjährigen Traum, als Rentner in einem kleinen Dorf in Andalusien zu leben. Wer gelegentlich von ihm hören möchte, sende eine kurze Nachricht an r.schubert@netcologne.de.



Penguin Eggs Ausgabe Nr. 79, Herbst 2018
ZWANZIG JAHRE WUNDERBARE PINGUIN-EIER (07.12.2018)
Penguin Eggs Ausgabe Nr. 79, Herbst 2018

Es ist zugegebenermaßen ein etwas seltsamer Name für eine Folkzeitschrift, aber das Magazin Penguin Eggs ist mittlerweile das einzige gedruckte Fachblatt in Nordamerika. Es war der schottische Einwanderer Roddy Campbell, den ein Album des Engländers Nic Jones so beeindruckte, dass er einer kanadischen Zeitschrift diesen Namen gab. Und nicht nur das, Campbell ist es zu verdanken, dass Penguin Eggs kontinuierlich weiterentwickelt wurde und sich heutzutage sehr deutlich auf die kanadische Szene konzentriert, ohne die Musik südlich der Grenze zu ignorieren. Da sagen wir unter den immer weniger werdenden Printkollegen doch glatt: Congratulations, Roddy! Fantastic job!
www.penguineggs.ab.ca
Heiwa
FRIEDEN FÜR DIE KINDER DIESER WELT (04.12.2018)
Heiwa

So lautet der Siegertitel des dritten und alle drei Jahre stattfindenden Deutschen Friedenssong-Wettbewerbs der DFG-VK Bonn-Rhein/Sieg. Geschrieben und beim Preisträgerkonzert in der Bonner Harmonie interpretiert wurde er von den vier sehr jungen Damen der Gruppe Heiwa (japanisch für „Frieden“). An dem Abend flossen unzählige Freudentränen. Und weil ihre Musiklehrerin Kristina Jakobs mit dem Lied „Zwei Wölfe“ den zweiten Platz belegte, war der Wettbewerb nicht nur ein voller Erfolg für die rührigen Veranstalter, sondern auch für die Musikschule Sonneberg im südlichen Thüringen. Alle eingereichten Songs können auf der Website der Veranstalter abgehört werden, man muss nur ein wenig recherchieren.
www.friedensmusik.de


Emma Langford; Foto: Ger O’Donnell
SCHOTTENFEST IN WIEN (30.11.2018)
Emma Langford; Foto: Ger O’Donnell

Die Schotten waren in Wiens Geschichte omnipräsent. Es gibt das Schottenstift, das Schottenkloster, die Schottengasse oder das Schottentor. Genau diesem Hauch von Historie und Tradition möchte der Vienna Songwriting Circle mit seinem noch recht jungen Festival vom 30. November bis 2. Dezember nachspüren, das die Beziehung zwischen Kulturen und Glauben, Künstlern und Handwerkern, Musikern, Poeten und Liedermachern, die allesamt in Wien ihre Heimat gefunden habe, erkunden will. Wie die gälischen und irischen Mönche es in ihrem Wirken bereits intendierten, so soll auch dieses Festival als eine Plattform für Integration, Kreativität und gemeinsames Lernen dienen. Mit Konzerten und historischen Präsentationen im 1. Bezirk – und darüber hinaus – feiert das Schottenfest die reichhaltigen geschichtlichen Beziehungen zwischen dem Wienerischen und dem Gälischen sowie die lange währende Tradition und Verbindung zwischen Irland, Schottland und Österreich. Das Line-up für dieses Jahr setzt sich unter anderem zusammen aus Mundy, David Keenan, Emma Langford, Ray Heffernan, Stuart Neville, Antonia Ní Norica und Danaí Kelleher. Weitere Infos sind auf der Festival-Website schottenfest.com zu finden.
schottenfest.com
Yonder
ZWANZIG JAHRE YONDER (27.11.2018)
Yonder

Zwei Jahrzehnte sind eine lange Zeit für eine Band. Die Folkband Yonder aus Hamburg hat es geschafft und feiert das Ereignis angemessen mit einem Jubiläumskonzert am 1. Dezember in der Motte in Hamburg-Ottensen sowie mit der Veröffentlichung eines neuen Albums. Yonder bedeutet zu Deutsch „da drüben“ und steht für das, was es jenseits von Grenzen alles zu entdecken gibt. In akustischer Besetzung mit Geige, Akkordeon, Gitarre, Kontrabass und Percussion verschmilzt die Band Musikstile, die zwischen Dublin und Belgrad, Paris und Sofia, Odessa und Kiel ihre Quellen haben. Der Folker gratuliert!
www.yonder-online.de


John Doyle; Foto: Keith Wright
AND THE BELLS ARE RINGING OUT (23.11.2018)
John Doyle; Foto: Keith Wright

Es soll ja nun mal Leute geben, die auf traditionelle Weihnachtsfeiern keinen Wert legen. In Esslingen gibt es am Freitag, dem 23. November, im Rahmen der Celtic Nights die Möglichkeit, am 23. Guinness Irish Christmas Festival teilzunehmen. Mit dem All-Star-Ensemble New Road treten klingende Namen der irischen Szene rund um den Uilleann Piper Leonard Barry und die Sängerin Cathy Jordan auf. Die große Sensation ist die Verpflichtung des legendären Gitarristen, Sängers, Produzenten und Arrangeurs John Doyle, eines der wichtigsten Gitarristen der irischen Szene, der mit seinem kongenialen Partner auftritt, dem Uilleann-Pipes-Guru und Flöten-Maestro Mike McGoldrick. Eröffnet wird das Festival von der irisch-stämmigen Sängerin und Gitarristin Lorraine Jordan. Die zweite Celtic Night am Samstag, dem 24. November, bestreiten schließlich Bachelor’s Walk und die Schotten von Mànran.
www.dieselstrasse.de
Daria Zawialow; Foto: Katarzyna Mieszawska
TRANSVOCALE ZUM FÜNFZEHNTEN (20.11.2018)
Daria Zawialow; Foto: Katarzyna Mieszawska

Zum inzwischen fünfzehnten Mal färbt die Transvocale den sonst so grauen November bunt. Mit dem Besten, was die aktuelle Szene der Weltmusik und des Chansons zu bieten hat, laden die Veranstalter ins Kleist-Forum in Frankfurt/Oder und das Kulturhaus SMOK im benachbarten, auf polnischer Seite gelegenen Słubice ein, die sich in Schmelztiegel der Kulturen verwandeln. Das internationale Festival beginnt am Donnerstag, dem 22. November, in Frankfurt mit Konzerten von polnischen und deutschen Künstler*innen – unter anderem Daria Zawiałow und Mellow Mark. Der Freitag steht dann ganz im Zeichen des einhundertsten Jahrestages der Unabhängigkeit Polens. Am letzten Tag ist Musik aus Griechenland, Schweden, Syrien, der Ukraine, den USA, Frankreich, Deutschland und Polen zu hören, unter anderem von den Creole-Preisträgern Aeham Ahmad & Edgar Knecht.
transvocale.eu


Donauwellenreiter; Foto: Apollonia Bitzan
DREISSIGSTES KUPFERLE (17.11.2018)
Donauwellenreiter; Foto: Apollonia Bitzan

Ein besonderes Jubiläum findet am 17. November statt, denn in diesem Jahr vergibt die Zehntscheuer in Ravensburg zum dreißigsten Mal das Ravensburger Kupferle als oberschwäbischen Kulturpreis für besonders herausragende Auftritte in der zurückliegenden Spielzeit. Die erste ausgezeichnete Band sind die Donauwellenreiter aus Wien. Wie gelinge es, so die Jury, „eine zugleich sinnliche und intellektuell stimulierende Klangästhetik zwischen E- und U-Musik zu entwerfen?“ Die zweite ausgezeichnete Band, Pam Pam Ida aus dem Altmühltal, veröffentlichte erst im Sommer 2017 ihre Debütalbum Optimist und beeindruckt seither, so die Jury, „durch absolut eigenständige Folksongkunst. Witz und Selbstironie sind in den Liedtexten, gesungen im Heimatdialekt, nie fern.“
www.zehntscheuer-ravensburg.de
Declan O&qout;Rourke; Foto: Will Hung
NEUE FOLK AWARDS (13.11.2018)
Declan O&qout;Rourke; Foto: Will Hung

Das Vereinigte Königreich hat seine BBC 2 Radio Folk Awards, Schottland seine Scots Trad Music Awards. Nun haben auch die Iren und ihr nationaler Rundfunksender RTÉ Radio 1 ihre eigenen Folk Awards eingeführt. Die erste Verleihung fand am 25. Oktober an Dublins berühmtem Spielort Vicar Street  statt.  Unter den Gewinnern waren der Singer/Songwriter Declan O’Rourke in der Kategorie „Best Original Folk Track“, Radie Peat als „Best Folk Singer“ sowie ihre Band Lankum, die dieses Jahr in Rudolstadt zu hören war, als „Best Folk Group“. Emma Langford, die 2017 mit dem Irish Folk Festival durch Deutschland tourte, erhielt die Auszeichnung als „Best Emerging Folk Artist“. Zum „Best Folk Instrumentalist“ wurde Fiddler Martin Hayes von The Gloaming gekürt. Das beste Folkalbum des Jahres hatte das Publikum bereits über die Website gewählt: Gewinner hier waren We Banjo 3 mit Haven (siehe auch folker.de/rezis/rezensionen_vergangen.php?ausgabe=201806®ion=eu#eu08). Aufnahme in die neu geschaffene Hall of Fame fanden der 2007 verstorbene Volksliedsammler Tom Munnelly sowie der häufig von ihm aufgenommene einflussreiche Traveller-Sänger John Reilly.  Mit dem ersten Lifetime Achievement Award ausgezeichnet wurde mit Andy Irvine zudem einer der einflussreichsten irischen Folkmusiker der vergangenen Jahrzehnte. Alle Gewinner und Infos unter
www.rte.ie/folkawards