Folker-Logo   Probeabo & Abo   Mediadaten/Anzeigen


Suche
   Intern   Über uns


Kontakt/Impressum/Datenschutz

       
Backkatalog   Ausgabe Nr. 5/2019   Internetartikel




Judith Beckedorf * Foto: Manfred Pollert

SHORTstory


Weitere Artikel aus der Rubrik SHORTstory in dieser Ausgabe:

Mísia

Cynthia Nickschas

Mariama

James Yorkston





[Zurück zur Übersicht]



Dieser Artikel ist ein Auszug aus der Printversion, das Heft kann bestellt werden unter www.irish‑shop.de.

Oder gleich zum (Probe-)Abo.







Aktuelles Album:


Hunger Made You Brave
(Startracks/Indigo, 2018)



Judith Beckedorf

Musik hat kein Geschlecht

Im Herbst geht die in Dresden lebende Gitarristin Judith Beckedorf mit dem von ihr mitbegründeten Projekt MusiSHEans auf eine ausgedehnte Tournee, die durch mehrere europäische Länder führt. Dabei sind die Niederländerin Karlijn Langendijk, die Amerikanerin Christie Lenée und Claire Besson aus Frankreich.

Text: Olaf Maikopf

Tippt man bei Google „Best Guitarist“ ein, erscheint eine Liste mit 97 Männern und lediglich drei Frauen: Bonnie Raitt, Marnie Stern und Joni Mitchell. Dabei gibt es so viele wundervolle Gitarristinnen da draußen, zum Beispiel Jennifer Batten, Badi Assad, Vicki Genfan und natürlich auch Judith Beckedorf, deren Musik etwas ganz Besonderes ist. Aus der Idee einer Tour mit weiblichen Gitarristen entstand der Gedanke, eine ganze Plattform für all die Gitarristinnen zu kreieren, die es durch ihre harte Arbeit und ausgefeiltes musikalisches Handwerk verdienen, wahrgenommen zu werden. „Unsere Mission ist es, durch Recherche wunderbare MusiSHEans aufzuspüren, sie einer Community von Zuhörern vorzustellen, und vor allem, ihnen den Schritt in die Musikindustrie zu erleichtern. Wir möchten, dass sie wegen ihrer Musik gehört werden und nicht aufgrund ihres Aussehens oder Sex-Appeals“, so Judith Beckedorf über das Gründungskonzept.
Allerdings ist dieses Netzwerk nicht allein auf Musikerinnen beschränkt, besteht das Gründungsteam doch aus Frauen und Männern. „Wir verbreiten über unsere Kanäle die Musik von Musikerinnen, das ist unser Beitrag, um das Missverhältnis zwischen öffentlich wahrgenommenen männlichen und weiblichen Musikern etwas auszugleichen. Darüber hinaus ist es uns wichtig, eine große Community zu schaffen. Und genau hier ist der Platz für alle Musiker, ob männlich, weiblich, transgender et cetera …“

... mehr im Heft.