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Diskografie:


İçten Gelen Ses
(Eigenverlag, 2018)

N E U   AUF   DEUTSCHEN*  BÜHNEN

*gilt auch für Österreich und die Schweiz

Um dem musikalischen Nachwuchs in den Bereichen Folk, Lied und Weltmusik die Möglichkeit zu geben, sich unseren Leserinnen und Lesern vorzustellen, hat die Redaktion des Folker einen Fragebogen entwickelt. Wer sich in der letzten Zeit neu formiert oder solo auf die Bühne gewagt hat, kann diesen [hier] ausfüllen und als Bewerbung an die Redaktion senden. In jeder Ausgabe wird an dieser Stelle ein ausgewählter Bogen veröffentlicht.


In diesem Heft präsentiert sich...



Canan Uzerli

Was bedeutet euer Name?

Canan ist ein türkischer Name und bedeutet übersetzt „Geliebte“. Ich bin Tochter einer deutschen Mutter und eines türkischen Vaters. Mit meinem aktuellen türkischen Programm verbinde ich meine beiden Kulturen.


Canan Uzerli * Foto: Antje SauerSeit wann gibt es euch?

Meine Band habe ich 2014 ins Leben gerufen. Seit ich denken kann, habe ich immer viel gesungen und auch Lieder geschrieben, seit 2012 habe ich dann angefangen erste eigene Lieder auf Türkisch zu schreiben. Dieses Jahr ist mein erstes Album İçten Gelen Ses („Die Stimme aus dem Inneren“) erschienen. Im Booklet sind neben den türkischen Texten auch die deutschen Übersetzungen abgedruckt.


Wie cha­rak­te­ri­siert ihr eure Musik?

Meine Musik ist eine Mischung meiner Erfahrung zwischen zwei Kulturen und eben auch zwei vollkommen unterschiedlichen musikalischen Welten. Sie bewegt sich zwischen Orient und Okzident, zwischen Weltmusik, Chanson, Folk und Pop. Meine Melodien sind eher europäisch, dennoch verziere ich sie immer wieder gerne auf orientalische Weise. Orchestriert wird mein Gesang aus einer Mischung westlicher und östlicher Instrumente meiner virtuosen Musiker, welche ein einzigartiges Klangspektrum erschaffen.


Wer zählt zu euren musikalischen Vorbildern?

Ich liebe die türkischen Sängerinnen Sezen Aksu, Sertab Erener und Candan Erçetin aber auch Loreena McKennitt, Azam Ali oder Noa.


Welche musikalische Ausbildung habt ihr?

Ich habe an der Hamburg School of Music Gesang studiert und am Konservatorium für türkische Musik in Berlin.


Wer schreibt die Musik, wer die Texte – wie entstehen eure Songs?

Neben meinen Eigenkompositionen, die in Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Henrik Kolenda entstehen, habe ich auch drei Kompositionen von Ulrich Kodjo Wendt vertextet – von dem unter anderem die Filmmusik zu Fatih Akins Im Juli stammt. Meine türkischen Texte schreibe ich allesamt selbst. Sie behandeln universelle Themen wie die Suche nach Identität, Selbstbestimmung und Liebe.


Was macht in euren Augen ein gelungenes Stück aus?

Ein gelungenes Stück nimmt den Zuhörer mit auf eine emotionale Reise in eine andere Welt und berührt sein Herz.


Wann und wo war euer erster öffentlicher Auftritt?

2014 beim Interkulturellen Festival Eigenarten in Hamburg.


Wie viel Zeit verbringt ihr mit Proben und Auftritten?

Durch unsere vielen Konzerte und auch die Albumproduktion sind wir wunderbar eingespielt und kommen ohne Proben aus. Meine Musiker sind allesamt virtuose Profimusiker, und ich fühle mich geehrt, dass sie in meiner Band spielen.


Wo würdet ihr gerne einmal spielen?

Es wäre wundervoll, auf dem Masala-Weltbeat-Festival in Hannover aufzutreten, auf dem Bardentreffen oder auf dem Rudolstadt-Festival. Mein großer Traum ist es, in Istanbul zu spielen.


Wie sehen eure weiteren Zukunftspläne aus?

Wir haben schon einige Konzerte im Rahmen unserer Album-Release-Tour gespielt und mein Ziel ist es weiterhin, neue Zuhörer zu erreichen und neue Orte zu bespielen. Gerne auch mal im Süden Deutschlands. Des Weiteren werden wir ein neues Video mit der gesamten Band drehen.


Wo kann man euch hören?

Unsere Musik lässt sich auf allen digitalen Plattformen herunterladen oder streamen. Auf Youtube habe ich auch zwei Musikvideos veröffentlicht. Das Album als CD gibt es nur in meinem Onlineshop oder auf unseren Konzerten zu erwerben.


Könnt ihr empfehlenswerte Auftrittsorte für Newcomer nennen?

In Hamburg gibt es eine Vielzahl an Orten, die offen für Newcomer sind. Das Kukuun zum Beispiel, die Freundlich+Kompetent-Bar oder das W3, die Werkstatt für internationale Kultur und Politik.